Düngung Sommergetreide

Entzüge beachten: Braugerste nicht zu spät düngen

Früh gesätes Sommergetreide sollte zeitig gedüngt werden. Sommerungen müssen in sehr kurzer Zeit Masse und Erträge bilden. Eine ausreichende Grundnährstoffversorgung ist bei den in der Fruchtfolge weit hinten stehenden Getreidearten besonders zu beachten. Phosphor und Kali-Bedarf wird in der Regel über Volldünger gedeckt. Die N-Nachlieferung ist in Abhängigkeit der Bodenstruktur anzusetzen und die Vorgaben der Düngeverordnung sind einzuhalten.

 

Die Höhe der N-Gabe bei Braugerste ist anhand standortspezifischer Erfahrungen zu differenzieren:
-> 80-100 kg N + 15-20 kg S (höhere Werte für stark tonige Böden). RGT Planet hat aufgrund ihres höheren Ertragspotentials auch einen höheren N-Entzug (10-15 kg N/ha)! Außerdem ist die Sorte eiweißtolerant.


Futtergerste mit Wachstumsregler behandeln: Es sind 2 Gaben empfehlenswert.
1) zur/direkt nach der Saat: 60-70 kg N/ha
2) in BBCH 31: 60–70 kg N/ ha


Dünne Haferbestände benötigen eine intensive N-Düngung. Grundsätzlich ist auf tonigen Böden eine wesentlich höhere N-Menge als auf leichteren Standorten erforderlich. Düngebedarfsberechnung nicht überschreiten.
1) 45-70 kg N zur Saat
2) 20-40 kg N bis spätestens EC 31/32; zu späte N-Gaben fördern Zwiewuchs und Lager