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Schaum in der Biogasanlage: Beseitigen – und vorbeugen

Schaumbildung im Fermenter kann die ganze Biogasanlage lahmlegen. Beim Ausbringen von Gärresten kostet Schaum Platz, Zeit und Geld.

Schaumbildung im Fermenter kann die ganze Biogasanlage lahmlegen. Beim Ausbringen von Gärresten kostet Schaum Platz, Zeit und Geld.

 

Was kann passieren, wenn es schäumt?

 

Der Füllstandsalarm löst immer wieder aus, der Schaum läuft in die Gasleitung und das BHKW schaltet sich ab. Im schlimmsten Fall drückt der Schaum durch den Feststoffeintrag zurück oder durch andere Öffnungen. Das Extrem-Szenario: eine Havarie mit Wasserverschmutzung und mehr.

Das Ausbringen von Gärresten steht an: Schaum führt dann dazu, dass Güllefässer für den Transport nur zum Teil befüllt werden können. Der Schaum fordert seinen Platz, der Zeitaufwand für den Transport der Gärreste steigt, es werden mehr Fahrten notwendig. Bei bis zu 12.000 m3 Gärresten pro Jahr kann dies erheblich ins Gewicht fallen. 

 

Schaum ist nicht gleich Schaum. Welche Arten gibt es?

 

Pseudo-Schaum

Gemeint sind Gebilde, die sich durch vermehrtes Auftreten von organischen Schleimstoffen im Gärsubstrat und im Gas zeigen. 

Tritt Pseudo-Schaum wiederholt auf, muss gehandelt werden. Denn er kann dieselben Probleme verursachen wie echter/selbsttätiger Schaum . 

Pseudo-Schaum tritt besonders häufig auf bei Ganzpflanzensilage (GPS), Zuckerrüben oder erhöhtem Getreideanteil im Substrat. Diese Stoffe bringen einen erhöhten Anteil an Schleimstoffen mit.

 

Selbsttätiger Schaum

 

Entsteht durch Reaktionen im Gärsubstrat, insbesondere durch Unterschiede im ph-Wert und in der Struktur der Stoffe. Viel Energie im Einsatzstoff oder viel Eiweiß im Substrat können ebenfalls Ursachen sein.

In diesen Fällen kann ein Entschäumer nur helfen, wenn die Parameter in der Anlage so verändert werden, dass die Schaumbildung zumindest verringert wird.

 

Was tun, wenn es schäumt in der Anlage oder bei der Gärrestausbringung?

 

Wenn es sich um Pseudo-Schaum handelt, dann am besten mit Enzymen den Schleim auflösen. Zudem sollte der Substratmix verändert werden; auch um vorzubeugen.
Öle oder Entschäumer können den Pseudo-Schaum nur unterdrücken. Der Einsatz ist nur sinnvoll, wenn der Schaum schon bis zur Decke geht und Gefahr abzuwenden ist.

Handelt es sich um selbsttätigen Schaum, kann ein Entschäumer helfen, den Schaum zu entfernen und weitere Schaumbildung zu hemmen. Hier ist es wichtig, die Ursache zu ermitteln, um wirksam und nachhaltig vorgehen zu können.

Sollte Schaum vermehrt beim Ausbringen der Gärreste auftreten, kann ein Entschäumer gute Dienste leisten – und für große Zeit- und Kostenersparnis sorgen.

 

Für Fragen stehen die Biogas-Experten von BayWa Energie zur Verfügung.


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Oder per E-Mail: sz@baywa.de