Marktanreizprogramm (MAP)
Das Marktanreizprogramm fördert Pelletheizungen mit einer installierten Nennwärmeleistung von 5kW bis 100 kW mit 80 € je Kilowatt installierte Nennwärmeleistung.
Hierfür gelten folgende Mindestförderbeträge:
- für Pelletöfen mit Wassertasche: 2000 Euro
- für Pelletkessel: 3.000 Euro
- für Pelletkessel mit Pufferspeicher: 3.500 Euro
Zusätzlich können über das MAP Begleitinvestitionen beim Umbau der Heizungsanlage gefördert werden. Dies sind z.B der Bau eines Pelletlagers oder die Erneuerung des Schornsteins. Die Förderung beträgt 10% der förderfähigen Investitionskosten, maximal aber 50% der Basisförderung.
Die Heizungsanlage muss folgende Fördervoraussetzungen erfüllen:
- mind. 89% Kesselwirkungsgrad
- Staubemissionen höchstens 20 mg/m³, CO Emissionen höchstens 200 mg/m³
- Hydraulischer Abgleich des Heizungssystems
Anreizprogramm Energieeffizienz (APEE)
Mit dem Anreizprogramm Energieeffizienz (APEE) kann ein Zusatzbonus von 20 Prozent auf den gesamten MAP-Förderbetrag beantragt werden. Zudem wird ein einmaliger Investitionszuschuss von 600 € gewährt.
Dieser Zusatzbonus kann nicht mit dem Optimierungsbonus von 10% nach dem MAP kombiniert werden.
Für die APEE Förderung gelten folgende Vorraussetzungen:
- Inbetriebnahme der Neuanlage ab dem 01.01.2016
- Ersatz einer ineffizienten fossilen Altanlage, die nicht der gesetzlichen Austauschpflicht unterliegt und nicht mit Brennwerttechnik betrieben wurde.
- Bestandsaufnahme nach DIN EN 15378
- Hydraulischer Abgleich der Heizanlage
Beispielrechnung
Pelletheizung (5-100 kW)
MAP-Basisförderung | APEE Förderung | Gesamte Fördersumme |
(80€/ kW) 3.000€ | + 20% + 600 € | + Optimierungszuschuss + 600€ | = 4.200 € |
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Pelletheizung mit Pufferspeicher (ab 30l/kW)
MAP- Basisförderung | APEE Förderung | Gesamte Fördersumme |
(80 €/ kW) 3.500€ | +20% + 700 € | +Optimierungszuschuss + 600€ | = 4.800 € |
Hinweise zur Antragstellung
Zusätzlich zu diesen Förderungen können bei der KfW-Bank zinsgünstige Kredite in Anspruch genommen werden. https://www.kfw.de/kfw.de.html
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Webseite des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).
Sowie über die Förderdatenbank des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.