Durch eine aktive Gestaltung der Grünlandbestände, können Sie mithilfe einer Nachsaat und ergänzenden Grunddüngern im Frühjahr das optimale Fundament schaffen. Das Ergebnis? Dichte Bestände, geringe Aschegehalte und schmackhaftes, wiederkäuergerechtes Grundfutter mit hohen, verdaulichen Proteinmengen und exzellenten Siliereigenschaften.

In diesem Zusammenhang können jedoch auch Probleme auftreten. Dazu zählen unter anderem Gräser, wie die Gemeine Rispe oder auch Schäden durch Mäuse oder Schwarzwild. Schwierige Bodenverhältnisse, die Staunässe und Bodenverdichtungen verursachen können, stellen zudem ein ebenso großes Risiko wie eine verspätete, organische Düngung dar. Deshalb ist es wichtig, Lücken zu schaffen, diese einzuebnen und den organischen Dünger zu verteilen. Bei letzterem ist der Striegel dem Schleppen vorzuziehen. Der Vorteil liegt darin, das die organische Dünung in den Boden eingemischt und der Bestand gelüftet wird, was zur Reduzierung der Gemeinen Rispe beitragen kann. Somit werden sehr gute Voraussetzungen für die Etablierung der Nachsaat geschaffen. 

Fünf Schritte zum Grundfutter

5 Schritte zu robustem, qualitativ hochwertigem und ausdauerndem Grundfutter

1. Bodenuntersuchung
2. Ausgleichende Grunddüngung (Kalk, Kali, Schwefel, Natrium, Selen)
3. Grünlandpflege (Striegeln, Schleppen)
4. Steuerung des Gründlandbestandes mit nutzungs- und standortangepassten Nachsaatmischungen
5. Optimierung des Schnittzeitpunkts, der Schnitthöhe und der Siliertechnik (Gleitkufen am Mähwerk, Siliermittel einsetzen, richtig verdichten und abdecken)
 

Die 6-W's im Grünland

Voraussetzungen für das beste Grundfutter mit Grunddüngung schaffen!

Leguminosen brauchen eine ausreichende Versorgung mit Kali, Kalk, Schwefel und Magnesium. Selen ist zudem wichtig für die Tiergesundheit. Ergebnisse aus Bodenuntersuchungen zeigen oft, dass der Grunddünger fehlt. Besonders auffällig ist dieser Aspekt in den Gebieten, die nicht durch die Düngeverordnung reglementiert sind. So wirkt sich Kalk positiv auf die Bodenstruktur aus, Kali unterstützt bei der Bildung von Kohlenhydraten sowie Zucker und Schwefel und Magnesium steigern die Effizienz der N-Düngung sowie den Aufbau von komplexen Proteinstrukturen. Letzteres sorgt für viele hochverdauliche Proteine in der Silage. Bereits 1 kg Schwefelmangel bedeutet 10 kg weniger N-Effizienz.

Mit den Planterra Nachsaatmischungen gestalten Sie aktiv die Grünlandnarbe. Dadurch erreichen Sie eine hohe Nährstoffeffizienz im Sinne der Düngeverordnung sowie ein wiederkäuergerechtes Grundfutter.

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