Mais düngen für beste Erträge

Eine ertrags- und standortgerechte Düngung legt den Grundstein für eine erfolgreiche Maisernte. Die intelligente Düngeplanung berücksichtigt dabei den jeweiligen Wachstumsbedarf und stellt unter Berücksichtigung der geltenden Düngevorschriften sicher, dass alle Pflanzennährstoffe in ausreichender Menge und an den richtigen Stellen verfügbar sind. Profitieren Sie von über 100 Jahren BayWa Expertise in Sachen Landwirtschaft und erfahren Sie bei uns alles rund um die Düngung von Mais.

Unsere Inhalte zur Maisdüngung

Wann ist der beste Zeitpunkt, um Mais zu düngen? Wie viel Phosphor benötigt Ihr Bestand? Woran erkennen Sie Kalium-Mangel? Mit der richtigen Düngeplanung sichern Sie die optimale Entwicklung und damit auch maximale Erträge. Ob Bodenuntersuchung, Unterfußdüngung oder Mangelerscheinungen – wir verraten Ihnen, was es zu beachten gilt und wie Sie die perfekte Düngeplanung Schritt für Schritt umsetzen können.

BayWa Services für Ihre Maisdüngung

Sie haben Fragen zur Düngung Ihres Maises oder wünschen Unterstützung bei der Bedarfsermittlung, dem Einsatz effektiver Dünger und Ihrer persönlichen Düngeplanung? Wir sind für Sie da und stehen Ihnen gern mit Rat und Tat zur Seite. Kontaktieren Sie uns einfach via E-Mail oder unser Kontaktformular. Unsere Expertinnen und Experten freuen sich schon auf Sie!

Marina Reiff
Marina Reiff
Expertin für Mais
Christopher Heindl
Christopher Heindl
Experte für Mais
  • Düngemittel

    Mineraldünger und organischer Dünger, aber auch Blattdünger, Bodenhilfsstoffe und Spezialdünger finden Sie im BayWa-Onlineshop. Einfach auswählen und bestellen!

  • Bodenuntersuchung

    Keine Düngestrategie ohne Bodenuntersuchung. Lassen Sie von uns professionell eine Bodenprobe ziehen und den Nährstoffhaushalt Ihres Bodens analysieren.

  • Düngebedarfsermittlung

    Vor jeder Düngemaßnahme steht die Erstellung der Düngebedarfsermittlung. Wir unterstützen Sie dabei und berechnen den Düngebedarf für Sie – zuverlässig und gemäß DüV!

  • N-Manager

    Maisdüngung leicht gemacht! Bringen Sie Stickstoffdünger satellitengestützt im Mais aus und planen Sie mithilfe automatisch erstellter Applikationskarten die Düngung auf jedem Schlag.

  • BayWa Standorte

    Besuchen Sie einen unserer BayWa-Standorte, lernen Sie unsere Produkte kennen und profitieren Sie von unserem Know-how in Sachen Maisdüngung, Pflanzenschutz und Sortenwahl. Als Agrarhandelspartner unterstützen wir Sie darüber hinaus gern bei der Vermarktung Ihrer Erzeugnisse.

Düngestrategie

Ihre Düngestrategie für Mais – So gehen Sie vor

Eine boden- und pflanzenorientierte Düngeplanung gewährleistet die effiziente Nährstoffversorgung Ihres Maisbestands. Optimieren Sie Ihre Düngung und ermitteln Sie den Nährstoffbedarf präzise. Mit der Wahl des richtigen Düngemittels, das zum optimalen Zeitpunkt und in der benötigten Menge ausgebracht wird, können Sie Ihre Erträge steigern und gleichzeitig die Auswirkungen auf die Umwelt reduzieren.

Biostimulanzien, Bodenadditive & Bodenhilfsstoffe

Sie möchten Ihren Mais in seiner Entwicklung unterstützen und bestmögliche Wachstumsbedingungen schaffen? Dann setzen Sie auf Biostimulanzien, Bodenadditive oder auch Bodenhilfsstoffe. Sie tragen unter anderem zu einem besseren Bodenleben bei, fördern das Wurzelwachstum, verbessern die Nährstoffversorgung, verhindern Nährstoffauswaschungen oder halten den pH-Wert des Bodens neutral. Bodenhilfsstoffe sind eine optimale Ergänzung in Ihrer Düngeplanung und ein nützlicher Bestandteil für einen erfolgreichen Maisanbau.

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Organisch oder mineralisch – Die gängigsten Düngerarten

So vielfältig die Nährstoffe sind, die Mais für seine optimale Entwicklung benötigt, so breit ist auch das Angebot an unterschiedlichsten Düngemitteln. Grundsätzlich gilt: Für den Maisanbau sind fast alle Arten geeignet. Doch worin unterscheiden sie sich, welche Vorteile oder Nachteile bieten sie jeweils und für welche Variante sollten Sie sich entscheiden? Bei uns erfahren Sie das Wichtigste in Kürze.

Organische Maisdünger

Gülle, Stallmist oder Gärreste zählen zu den bekanntesten Vertretern der organischen Dünger. Stammen die tierischen Ausscheidungen oder pflanzlichen Stoffe aus der Landwirtschaft, hat sich auch die Bezeichnung Wirtschaftsdünger eingebürgert. Unabhängig davon, ob es sich um Nebenprodukte aus Ihrer eigenen Viehhaltung oder Biogasanlage handelt oder ob Sie zukaufen – organische Dünger wirken sich korrekt eingesetzt positiv auf Ihren Boden aus.

Meist werden sie im Frühjahr vor, bei oder kurz nach der Saat ausgebracht und verbessern als natürliches Produkt Bodenstruktur und Bodenleben. Um gasförmige Verluste zu minimieren, sollten sie so schnell wie möglich eingearbeitet werden.

Organische Dünger setzen ihre Nährstoffe langsam frei und bieten dem Mais daher eine gleichmäßige und langanhaltende Versorgung. Allerdings kann es je nach Zusammensetzung, Tierart und weiteren Faktoren zu Schwankungen im Nährstoffgehalt kommen. Präzise Analysen sind daher vor jedem Einsatz nötig. Im Handel finden Sie organische Dünger in Form vom Granulat, Pulver, Pellets oder aber auch als Flüssigdünger.

Mineralische Maisdünger

Mineralische Dünger sind im Maisanbau ebenso üblich wie organische. Im Gegensatz zu diesen werden sie allerdings industriell abgebaut und/oder durch chemische Verfahren aufbereitet. Zu mineralischen Maisdüngern zählen zum Beispiel NP- oder NPK-Dünger, Kalkammonsalpeter oder aber auch Harnstoff.

Mit ihrer Hilfe lässt sich Mais oftmals gezielter und effektiver düngen als mit organischen Düngern, auch wenn sie nicht den Humusaufbau und das Bodenleben fördern. Ihre Nährstoffanteile sind allerdings schneller für den Mais verfügbar, unterliegen kaum Schwankungen und lassen sich leicht anhand der Angaben auf dem Hersteller-Etikett entnehmen.

Maisdüngung und Düngeverordnung

Keine Düngeplanung ohne die Düngeverordnung (DüV)! Die Verordnung regelt die Anwendung von Düngemitteln und damit auch die Menge und den Zeitpunkt, die Art der Dünger und die Anforderungen in sensiblen Gebieten. Unter anderem legt sie fest, wie viel Stickstoff und Phosphor auf landwirtschaftlichen Flächen ausgebracht werden darf, und enthält Vorgaben zur Dokumentation und Kontrolle.

Makronährstoffe

Bei der Maisdüngung spielen sechs Makronährstoffe die Hauptrolle. Fehlen sie oder sind sie nur in unzureichender Menge vorhanden, kann das den Maisertrag gefährden. Stickstoff, Phosphor, Schwefel, Kalium, Magnesium und Calcium sollten daher im Zentrum Ihrer Düngestrategie stehen. Erfahren Sie, wie diese Hauptnährstoffe die Entwicklung Ihrer Maispflanzen beeinflussen und wie Sie Mangelerscheinungen erkennen und verhindern können. Lesen Sie zudem, welche weiteren Kriterien Sie für Ihre Berechnungen berücksichtigen sollten – darunter beispielsweise die Unterschiede bei der Düngung von Silomais und Körnermais.

Stickstoffaufnahme
Spurenelemente

Spurenelemente

Neben den Hauptnährstoffen bedarf Mais einer Reihe von Spurenelementen. Unter ihnen sind Zink und Mangan besonders wichtig, aber auch Kupfer, Eisen, Bor und Molybdän werden für eine optimale Entwicklung benötigt. Die Verfügbarkeit der Mikronährstoffe hängt eng mit dem pH-Wert und der Qualität des Bodens zusammen. Bei Mangelerscheinungen ist eine Boden- oder Blattdüngung mit Mikronährstoffdüngern dringend erforderlich – teilweise sogar mehrmals. Beachten Sie, dass die Düngung mit Spurenelementen je nach Standort, Witterung und Entwicklungsstadium des Maises variieren kann. Folgende Symptome können auf einen Mangel an Spurenelementen hinweisen:

 

  • Eine Unterversorgung mit Zink zeigt sich an hellen Streifen auf beiden Seiten der Blatt-Mittelrippen. Später verfärben sich die Blätter und Stängel rötlich. Die Maispflanzen bleiben im Wuchs zurück, an den Maiskolben bilden sich nur wenige deformierte Körner.
  • Manganmangel lässt sich an blassen Blättern mit chlorotischen Streifen erkennen. Die Maiskolben können sich nicht ausbilden.
  • Zu wenig Bor hemmt das Pflanzenwachstum. Die Blätter weisen helle schmale Flecke zwischen den Blattadern auf. Sehr junge Blätter rollen sich ein oder sterben ab. Die Maiskolben sind nur sehr klein, die Körner unregelmäßig entwickelt oder fehlen ganz.
  • Fehlendes Eisen führt zu hellen Streifen an den Blättern und zu einem kümmerlichen Wuchs.
  • Bei Kupfermangel hellen sich insbesondere jüngere Blätter auf. Sie drehen sich ein, ihre Spitzen verfärben sich hellgrau.
  • Fehlt Molybdän sterben die Blätter von außen nach innen ab, die Maiskörner beginnen bereits am Kolben zu keimen.

Unterfußdüngung beim Mais – Darauf kommt es an

Neben Boden- beziehungsweise Flächendüngung sowie Blattdüngung gewinnt die Unterfußdüngung im Maisanbau immer mehr an Bedeutung. Was Sie dabei beachten sollten, erfahren Sie hier.

Mithilfe der Unterfußdüngung schaffen Sie die besten Bedingungen für Ihren Mais. Ihre Jungpflanzen finden die für ihre Entwicklung notwendigen Nährstoffe direkt da, wo sie sie benötigen: in ihrem Wurzelbereich. Die Unterfußdüngung versorgt Ihre Jungpflanzen vor allem mit Phosphor und Ammonium-Stickstoff. Zusätzlich können aber auch weitere Nährstoffe wie Magnesium oder Zink beigemischt werden. Besonders bewährt hat sich die Unterfußdüngung mit organischem Dünger wie Gülle oder Gärresten, der im Strip-Till-Verfahren ausgebracht wird ((Verlinkung zu Strip-Till bei Aussaat)). Aber auch Mineraldünger oder Kombinationsprodukte sind geeignet.

Wichtig ist: Das Düngerdepot muss präzise platziert werden, andernfalls wird seine Wirkung gemindert. Wird es zu tief abgelegt, sind die Nährstoffe für die jungen Maispflanzen möglicherweise nicht gut genug erreichbar. Liegt das Depot zu nah am Maiskorn, kann es zu Ätzschäden kommen. Zwischen Korn und Unterfußdüngung sollte zu den Seiten und nach unten hin ein Abstand von fünf Zentimeter gewahrt sein.

Die Vorteile der Unterfußdüngung liegen auf der Hand:

  • Die für das Auflaufen und die Jugendentwicklung benötigten Nährstoffe können gezielt in der Nähe der Wurzeln platziert werden.
  • Die Gefahr einer Mangelversorgung wird verringert.
  • Das Wurzelwerk der Maispflanzen kann sich auch unter schwierigen Bedingungen meist gut ausbilden.
  • Auch bei schwach versorgten Böden oder unter kälteren Bedingungen, in denen Mais Phosphor schlechter aufnehmen kann, ist für eine gute Verfügbarkeit gesorgt.

Übrigens: Ganz ähnlich wie die Unterfußdüngung funktionieren Saatbanddüngung oder Mikrogranulatdüngung. Auch hier wird Dünger noch vor oder direkt bei der Aussaat direkt am Maiskorn platziert und so eine unmittelbare Nährstoffversorgung garantiert.

Blattdüngung

Blattdünger unterstützen die Entwicklung der Jungpflanzen und werden zwischen dem Vierblatt- und dem Zehnblattstadium gespritzt. So kann einem vorübergehenden Nährstoffmangel entgegengewirkt, aber auch die Bodendüngung und Unterfußdüngung ergänzt werden. Der Mais nimmt Hauptnährstoffe wie Stickstoff, Phosphor oder Kalium sowie Spurenelemente – darunter Bor oder Zink – direkt über die Blätter auf, von wo aus sie in die komplette Pflanze verteilt werden.

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Marina Reiff
Marina Reiff
Expertin für Mais
Christopher Heindl
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Experte für Mais