Fermenter

Der Fermenter – Experten-Wissen für Ihre Biogas-Produktion

Fermenter, Gärtank, Bioreaktor oder Faulbehälter – in einer Biogasanlage ist er DER Ort, an dem das Biogas entsteht. Somit ist er der wichtigste Baustein im gesamten Prozess. Hier findet die sogenannte Fermentation (Vergärung) statt, bei der Mikroorganismen unermüdlich ihre Arbeit verrichten und organisches Material in Gas umwandeln.

Die Gärrückstände bilden einen hochwertigen, nährstoffreichen Dünger und sind daher mehr als nur ein Nebenprodukt der Fermentation. Bedingt durch zahlreiche Faktoren stehen Ihnen verschiedene Fermenter-Arten zur Verfügung. Mit unserer Hilfe lernen Sie die verschiedenen Auswahlkriterien und Unterscheidungsmerkmale kennen und erfahren, welcher Fermenter für Ihre Bedürfnisse am besten geeignet ist. 

Unsere Inhalte zum Fermenter im Überblick

Worin besteht der Unterschied zwischen Nass- und Trockenfermentation? Welche Vorteile bietet ein stehender Fermenter im Vergleich zu einem liegenden? Unter welchen Bedingungen kann Biogas überhaupt erst entstehen und was sollten Sie unbedingt vermeiden? Sie wissen es nicht? Kein Problem! Wir nehmen Sie mit in die spannende Welt der Fermentation und lüften gemeinsam mit Ihnen die Geheimnisse der erfolgreichen Biogasproduktion. 

Unsere Services rund um den Fermenter

Die Fermentation im Biogas-Prozess ist ein äußerst empfindlicher und störungsanfälliger Vorgang. Wir unterstützen Sie gern mit unserer Expertise, denn die Effizienz Ihrer Biogasanlage ist kein Zufall. Mithilfe unserer Services steht Ihrem Erfolg in Sachen Biogas bald nichts mehr im Weg. Wir bieten Ihnen: 

Darüber hinaus führen wir Dichtigkeitsprüfungen durch und liefern Ihnen gern Enzyme und Spurenelemente für einen reibungslosen Ablauf. 

Vom Substrat zum Biogas – So funktioniert der Fermenter einer Biogasanlage

Eins ist klar: Im Fermenter entsteht aus Gärsubstrat Biogas. Doch wie verwandeln sich Maissilage oder Ringergülle in Gas und welche kleinen, aber wichtigen Akteure haben dabei ihre Finger im Spiel? Wir erklären Ihnen gern, was im Biogasfermenter passiert.

Abhängig von der Art des Biogassubstrats muss dieses zerkleinert, durchmischt, homogenisiert und/oder angemaischt werden. Erst dann kann es dem gasdichten Fermenter zugeführt werden. Dabei gilt: Je besser die Biomasse vorbehandelt wurde und je ausgewogener die Mischung aus Haupt- und Co-Substraten ist, umso effizienter kann Biogas produziert werden. 

Sobald das Substrat einmalig in einer bestimmten Menge oder besser noch kontinuierlich in den Faulbehälter gelangt ist, kann der Fermentationsprozess unter Ausschluss von Licht und Luft unter anaeroben Bedingungen beginnen. Dabei wird das Gärsubstrat durch Mikroorganismen Schritt für Schritt in vier aufeinanderfolgenden Abbauprozessen in kleinere Bestandteile zersetzt – immer mit dem Ziel vor Augen: die größtmögliche Biogas-Ausbeute mit möglichst hohem Methananteil. 

Unser Biogas-Service für Sie – Fettsäurenanalyse

Kontrollieren Sie die Versäuerung mit der Fettsäurenanalyse der BayWa – einfach und unkompliziert!

Fermenter

Richtig wichtig! Das müssen Sie für die optimale Biogas Fermentation beachten

Damit der Abbau der organischen Substanz und die Vergärung möglichst effektiv verlaufen können, müssen zahlreiche Faktoren erfüllt sein. Dabei reagiert der Prozess auf jede Veränderung äußerst sensibel. Es muss nicht nur gewährleistet sein, dass die Fermentation unter Ausschluss von Licht und insbesondere Luft stattfindet, auch die …

  • Art und die Qualität des Gärsubstrats
  • kontinuierliche Zufuhr von Substrat
  • Durchmischung der Biomasse
  • Verweilzeit im Fermenter
  • Homogenität
  • Feuchtigkeit
  • Temperatur

… können je nach Anlagenart von entscheidender Bedeutung sein. Bei uns erfahren Sie, auf welche wichtigen Prozessgrößen Sie darüber hinaus achten müssen.

Gewusst wie! Mit der Fermenter-Analyse der BayWa zum sicheren Erfolg!

Ob Spurenelemente oder Enzyme, Trockensubstanzgehalt oder pH-Wert – wir unterstützen Sie bei der Analyse des Gärprozesses.

Nassfermentation oder Trockenfermentation?

Wenn es um das Vergärungsverfahren geht, stehen zwei Varianten zur Wahl: die Trockenfermentation und die Nassfermentation. Vorab sei gesagt, dass die Unterscheidung in trocken und nass irreführend ist: Bei beiden Verfahren ist der Einsatz von Wasser nötig. Laut dem Erneuerbare-Energien-Gesetz liegt der durchschnittliche Trockensubstanzanteil bei der Trockenfermentation bei 30 Prozent. Dies kann jedoch auch bei der Nassfermentation so sein. Umgekehrt verhält es sich mit dem Wasseranteil, der auch bei der Trockenfermentation teilweise bei bis zu 70 Prozent liegen kann. 

Doch worin besteht denn nun der Unterschied zwischen den beiden Verfahren, welche Methode ist für Ihre Biogasanlage besser geeignet und was sollten Sie jeweils beachten?  

Alles im (Prozess-)Flow – kontinuierliche und diskontinuierliche Fermentation

Abhängig vom Biogassubstrat unterscheidet man bei der Prozessführung neben Nass- und Trockenfermentation auch in kontinuierliche und diskontinuierliche beziehungsweise statische Vergärungsverfahren. Ausschlaggebend ist dabei, wie das Substrat in den Fermenter eingebracht wird.  

Schon gewusst? Diese Arten von Fermentern gibt es

Auch wenn es verschiedene Varianten und Ausstattungsformen von Fermentern gibt, einiges ist ihnen allen gemein: Sie bestehen aus Stahl oder Beton, sind luft- und gasdicht, lichtundurchlässig sowie beheizbar und mit einer Isolierung versehen. Sie müssen Belastungen durch Säuren und Gas standhalten und eine beständige Dichtigkeit garantieren, weswegen sie oftmals mit zusätzlichen Beschichtungen versehen sind. So weit, so gut. Abgesehen von diesen grundsätzlichen Eigenschaften, gibt es jedoch noch eine Reihe weiterer Kriterien, die Sie für die Planung Ihrer Biogasanlage berücksichtigen sollten.  

Generell unterscheidet man zwischen zwei Arten – dem stehenden und dem liegenden Fermenter einer Biogasanlage. Beide Fermentertypen haben ihre Vorteile und Nachteile. Die Wahl hängt von den spezifischen Anforderungen Ihrer Biogasanlage ab. 

Weil’s sicher ist – die Dichtigkeitsprüfung der BayWa

Wir überprüfen die Gasdichtigkeit Ihres Fermenters – professionell und kompetent!

Gut gerührt ist … Rührtechnik und Rührwerke im Biogas Fermenter

Je nach Art des Fermenters beziehungsweise der Vergärung benötigen Sie für Ihre Biogasproduktion die richtige Rührtechnik. Diese muss zur Größe des Gärbehälters passen, leicht zugänglich beziehungsweise zu warten und für das entsprechende Gärsubstrat geeignet sein. Nur so können Sie effizient und störungsfrei Biogas produzieren. 

Das konstante Durchmischen der Biomasse … 

  • unterstützt die Homogenisierung des Substrats 
  • verteilt die Stoffe gleichmäßig im Fermenter 
  • sorgt für eine ausgewogene Verteilung der Temperatur 
  • verhindert, dass sich Schwimm- und Sinkschichten bilden 
  • löst das Biogas aus der Substratmasse heraus 
  • mischt Hilfsstoffe, Gärreste als Impfmaterial oder weitere Einsatzstoffe ein 

Dabei unterscheidet man drei verschiedene Arten der Durchmischung, die teilweise auch miteinander kombiniert werden können. Für welche Methode Sie sich am Ende entscheiden: Jede ist auf den möglichst langlebigen und robusten Einsatz im Fermenter sowie eine hohe Gasausbeute ausgelegt. Dennoch ist in Sachen Rührtechnik stets mit laufenden Kosten für Energie und Wartung zu rechnen. 

FAQ

Der Fermenter in Biogasanlagen – Die häufigsten Fragen & Antworten

Die Vergärung von Biogassubstraten ist ein umfangreiches Thema mit vielen Variablen. Sicherlich haben Sie immer noch Fragen – vor allem im Hinblick auf die Wartung und den Betrieb. Hier finden Sie die Antworten – kurz und verständlich erklärt.

Wir beraten Sie gerne rund um Ihr BHKW

Kontaktieren Sie uns gerne! Unsere Fachexperten melden sich bei in Kürze bei Ihnen.

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