Klimaresistente, strapazierfähige und leistungsfähige Grünlandbestände liefern protein- sowie energiereiche Futteraufwüchse. Dafür braucht es eine je nach Nutzungsrichtung angepasste Narbenpflege. Eine Separation der Gülle hilft, die festen Bestandteile von den flüssigen zu trennen, um so die Gefahr der Futterverschmutzung zu minimieren und die Nährstoffausnutzung zu verbessern.
Schlüssel zum Erfolg
Diese Pflegearbeiten sind notwendig, wie mechanische Arbeiten, um
- Festmist, Gülle sowie Gärrestbänder breit zu verteilen
- Bodenunebenheiten auszugleichen
- den Narbenanschluss durch Nachsaat und Anregung der Bestockung zu verbessern
- Wühlmaushaufen zu beseitigen. Diese Verschmutzung kann zum Beispiel im Sommer oder in regenarmen Perioden mit separierter Gülle oder Gärresten besser realisiert werden.
Das sollten Sie beachten: Selbst wenn flüssige, organische Dünger im Verhältnis 1:1 verdünnt werden, bleiben die faserreichen Teile an den jungen Blättern kleben, was eine höhere Futterverschmutzung, Reduktion von Assimilationsflächen auf Gräsern, Klee und Kräutern zur Folge hat. Höhere Ammoniumverluste belasten die Stoffstrombilanz und verringern die Düngeeffizienz.
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