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Zusatzsteuergerät für Bosch SB 9 -TB-

Artikelnr.: 11006215
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Produktdetails

AnschlussM 18 x 1,5
Nenndurchfluss70 l/min
Betriebsdruck max.220 bar
Rücklaufdruck max.50 bar
Überdeckungpositiv
Anzugsdrehmoment30 Nm
BetriebsmittelHydrauliköl nach DIN 51524
Betriebstemperatur-20 bis +80 °C
Gewicht5,87 kg
L x B x H210 x 130 x 50 mm

Kurzbeschreibung

Passend für

Traktor
Hydraulik
Bosch-System SB 9 -TB-

Case IH
745, 745 XL (Bj. 81 – 84), 844, 856, 955, 956, 1055, 1056, 1255, 1256, 1455

Fendt
Geräteträger F 345 GT, F 360 GT, F 370 GT, F 380 GT, F 380 GTA, F 395 GTA, F 395 GHA

Anwendung

Das Steuerventil hat vier Stellungen des Hebels, die Mittelstellung, Druck auf A, Druck auf B und die Schwimmstellung.
Ist das Anzugsdrehmoment eingehalten worden, so bewegt sich der Steuerkolben leichtgängig in seine Mittelstellung zurück aus jeder anderen Position.
Auf dem Anschluss A befindet sich die Zusatzfunktion Endabschaltung.
Diese ist in Funktion, wenn der Anschluss A einen Druck entwickelt von über 180 bar.
Schaltet das Ventil nicht automatisch ab, erreicht der Schlepper diesen Druck nicht, oder die Anzugsbolzen wurden zu fest angezogen, so dass der Steuerkolben klemmt.
Sollte der Steuerkolben klemmen, so sind die Anzugsdrehmomente der Ankerschrauben zu überprüfen.

Das Ventil hat eine Umschaltung von doppeltwirkend auf einfachwirkend.
Diese befindet sich über der Endkappe des Ventiles.
Das Ventil wird vom Werk aus doppeltwirkend eingestellt und kann bei Bedarf linksherum bis zum Anschlag einfachwirkend eingestellt werden.
Die zusätzlich auf B eingeschraubte Verschlussschraube ist nur für den Fall der einfachwirkenden Funktion mitgeliefert.

Das Ventil hat eine Schwimmstellung.
Diese befindet sich hinter der Hebelposition B Senken. Die Hebelposition B hat eine Rastung.
Diese Rastung wird nicht durch die Endabschaltung entriegelt.

Vergl. Nr.

AK-Regeltechnik:
19006

Bosch:
0 521 705 039, 0 521 705 040, 0 521 705 043, 0 521 705 044, 0 521 705 527, 0 521 705 535

Hinweis

Hydrauliköl nach DIN 51524 entspricht einer Viskosität von 10 – 200 mm²/s.

Da die Verbraucheranschlüsse A und B schiebergedichtet sind, kann es unter starker Last zu einer sehr geringen inneren Leckage kommen, welche zulässig ist.

Die Endplatte oder das Endventil wird abgenommen in dem die Ankerschrauben herausgedreht werden.
Das Steuerventil wird als Ersatz für ein Steuerventil eingesetzt oder als zusätzliches Ventil eingebaut.
Als zusätzliches Ventil müssen längere Ankerschrauben oder Stehbolzen zum Einsatz kommen.
Mit der Endplatte oder dem Endventil wird das Zusatzsteuerventil wieder verschraubt.
Hier muss unbedingt ein Anzugsdrehmoment der Ankerschrauben oder der Stehbolzen von 30 Nm eingehalten werden.
Dies kann mit einem Drehmomentschlüssel überprüft werden.
Die Ankerschrauben sowie die Stehbolzen sind über Kreuz abwechselnd festzuziehen.

Produktbeschreibung

Das Zusatzsteuergerät besteht aus einen 5/4-Wegeventil.
Dieses kann manuell zur Steuerung von Zylindern und Hydromotoren verwendet werden.

Der Verbraucheranschluss B ist auf zwei Seiten des Gehäuses angebracht.

Das Zusatzsteuergerät besitzt eine Rasterstellung in der Position "Heben" und eine in der Position "Senken".
In der Position Heben gibt es eine hydraulisch-automatische Endabschaltung.
Diese ist in der Position Senken nicht vorhanden.
Daher wird die gerastete Position Schwimmstellung eingeschaltet, sobald man über die Senkenposition weitergeschaltet hat.
Die Verbraucheranschlüsse A und B werden zum Rücklauf miteinander verbunden.

Die Position "Schwimmstellung" funktioniert bei doppelt- und einfachwirkenden Hubzylindern und kann als gerastete Senkenstellung benutzt werden.
Außerdem kann des Zusatzsteuergerät von doppeltwirkenden auf einfachwirkenden Hubzylindern umgestellt werden.
Dies funktioniert auch in umgekehrter Reihenfolge und ist während des Betriebes möglich.
Die Lieferung erfolgt inkl. eines Bedienungshebels.

Zusätzlich verfügt das Zusatzsteuergerät über einen 4. hydraulischen Anschluss in der Flanschfläche.
Dieser kann nur für die Durchführung für P eines Weiterlaufanschlusses in der Endplatte genutzt werden und dient der Versorgung weiterführender Hydraulikverbraucher.