Trockenheit in vielen Regionen – Jetzt reagieren!

Machen Sie Ihre Flächen fit gegen die Trockenheit und schließen Sie potentielle Futterlücken.

Untersaat im Maisbestand

Lassen Sie die Untersaat im Mais mit der Drohne aussäen. Hierfür eignet sich besonders die Planterra AFU 3035 mit 50 kg/ha. Bei einer frühen Ernte ist sowohl im Herbst als auch im Frühjahr eine Futternutzung möglich.

GreenTrip Kleegras Greening

Ackerfutter und Nachsaat für Trocken- und Hitzetolerante Wiesen für sichere Erträge, Aufwandmenge Nachsaat 20-25 kg/ha.

Die Kombination aus Flach- und Tiefwurzlern macht die Zwischenfruchtmischung besonders widerstandsfähig. Rotklee kann bis zu 1,50 m tief wurzeln. Sein hoher Anteil an Rotklee sorgt zudem für höhere Erträge und Proteinqualitäten in den Folgejahren.
Zusammensetzung: 57 % Rotklee, 29 % Dt. Weidelgras, 9 % Weißklee, 5 % Wiesenlieschgras

Planterra NAL 2020

Universelle Nachsaatmischung für kombinierte Schnitt- und Weidenutzung oder reine Schnittnutzung auch auf trockenen Lagen mit Grundnährstoffmangel.
Zusammensetzung: 20 % Dt. Weidelgras mittelspät, 25 % Dt. Weidelgras spät, 47 % Wiesenschwingel,
8 % Weißklee

Unsere Empfehlungen zum Schließen von Lücken im Grünland

Planterra Nachsaatmischung NAL 2020 20 kg Sack
Staffelpreise
Planterra
Lieferzeit 1-3 Werktage
121,98 € / Sack
Grundpreis:  6,10 € / kg
GreenTrip Futter Zwischenfrucht Kleegrasmischung mehrjährig 20 kg Sack
Staffelpreise
GreenTrip
Lieferzeit 31-33 Werktage
80,25 € / Sack
Grundpreis:  4,01 € / kg

Empfehlung für die Untersaat im Maisbestand

Planterra Ackerfuttermischung AFU 3035 überjährig 20 kg Sack
Staffelpreise
Planterra
Lieferzeit 1-3 Werktage
102,72 € / Sack
Grundpreis:  5,14 € / kg

AUM Flächen sind 2022 für die Fütterung frei gegeben!

    • Silofüller: Green Trip Futter, 1-3 Schnitte (Herbst und Frühjahr) unter trockenen Verhältnissen 40 kg/ha Aussaatstärke

    • Proteinfutter Planterra Landsberger Gemenge:  1-2 Schnitte (Herbst und Frühjahr) 55 kg/ha Aussaatstärke

    • Kräftiger Herbstschnitt mit der Planterra 3010 mindestens 40 kg/ha Aussaatstärke

    • Überhänge bei Stickstoff einjähriges Weidelgras Asterix 45 kg/ha Aussaatstärke

  • Anbau-Tipp

    Tief lockernde bzw. mischende Bodenbearbeitung. Walzen dann säen, so bleibt die Oberflächenstruktur des Bodens rau. Starkniederschläge können besser in den Boden infiltrieren und das gespeicherte Wasser für höhere Erträge und Qualitäten genutzt werden. Das entlastet die Stoffstrombilanz und gleicht die durch Trockenheit entstandenen Futterlücken aus. 

  • Rotklee mit ins Grünland einbauen

    Ab Mitte Juli sind die Voraussetzungen dafür ideal.
    • Klimaresiliente Grünlandbestände die weniger mineralischen Stickstoff brauchen ist das Ziel jeden Tierhalters und Biogas Betriebes.
    • Hohe Erträge und Vertraulichkeit der Silage sind oberstes Ziel.

    Das gelingt am besten, wenn wir Rotklee (kann bis 1,20 Meter Tiefe wurzeln) mit ins Grünland einbauen.  

    Green Trip Kleegras

    Aussaatmenge 25 kg/ha. Ein bis zwei Mal striegeln, anschließend mit 4 km/h das Saatgut anwalzen. Auf ausreichende Kali-, Kalk-, Schwefel- und Natriumversorgung achten. NAL 2020 mit einer Aussaatmenge von 25 kg/ha, wenn die Grundnährstoffe wie Kali, Kalk nicht im Optimum sind. 

  • Trockenschäden in Mais

    • Trockenschäden oder Bestände die noch unter 1,40 Meter Wuchshöhe sind, können mit der Drohne die AFU 3035 mit 45 kg/ha übrflogen werden.
    • So kann noch Gärrest im Herbst (innerhalb der Grenzen der DüngeVO) ausgeracht werden.
    • Wenn benötigt ein Frühjahrschnitt vor Mais folgen und Stand heute (Juli 2022) der GAP 2023 Mais nach Mais angebaut werden. 

Dürre und Hitzestress – wie können Leistung und Tierwohl dennoch erreicht werden?

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Immer neue Hitzerekorde stellen eine große Herausforderung für tierhaltende Betriebe dar. Das Vieh leidet unter Hitzestress, das Grundfutter wird knapp, die Qualität leidet. Wie diesen Hürden begegnet werden kann, wurde im Rahmen eines Webinars für die aktuell betroffenen Regionen Franken und Württemberg Nord von den Abteilungen Futtermittel und Saatgut am vergangenen Freitag, den 15.07.2022, diskutiert.

Futterbau und Fütterungsmanagement

  • Dürre und Hitzestress – wie können Leistung und Tierwohl dennoch erreicht werden?

    Folgende Maßnahmen können den Hitzestress beim Milchvieh reduzieren:

    • Stets ausreichend frisches Trinkwasser zur Verfügung stellen
    • Frischluft und Luftzirkulation zum Ausgleich der Körpertemperatur
    • Hochwertige Liegeboxeneinstreu, um Feuchtigkeit und Ammoniak zu binden und Fliegen zu reduzieren
    • Desinfizierende und pflegende Dippmittel zur Unterstützung der Eutergesundheit

    Knappes oder qualitativ schlechtes Grundfutter kann wie folgt ausgeglichen werden:

    • Kolbenarme Maisbestände frühzeitig häckseln (nicht verstrohen lassen), zur besseren Silierqualität Siliermittel einsetzen
    • Bei geringen Erntemengen an Grundfutter Zukauf von Grobfutter, Biertreber, Pülpe, Schnitzel etc.
    • Rechtzeitige Vorsorge!
    • Qualitativ minderwertiges Grundfutter ausgleichen durch hochwertige Kraftfuttermittel (auf Pansenfreundlichkeit achten)
    • Futteranalysen des hofeigenen Futters, um sinnvoll und kostensparend ergänzen zu können

    Für alle genannten Maßnahmen können wir als BayWa auch in diesen schwierigen Zeiten Lösungen für unsere Kunden bieten!

Hitzestress? Nicht mit uns!

Es ist ein warmer Sommer – für Milchkühe heißt das: Hitzestress! Wir bieten Ihnen mit unserem Sortiment ein umfassendes Lösungskonzept.