Düngung im Getreide

Trotz gesetzlichen Herausforderungen effiziente Düngung

Die neue Düngeverordnung stellt hohe Auflagen an Landwirte hinsichtlich der Ausbringung von Düngern und der Dokumentation des gesamten Düngeprozesses. Gerade in Gebieten mit hoher Nitratbelastung im Grundwasser, ist daher eine effiziente Düngung Ihrer Getreidekulturen von ausschlaggebender Bedeutung. 

Genaue Informationen zu aktuellen Beschränkungen und betriebsspezifische Dokumentationspflichten durch die DüV erhalten sie hier

Grundsätzliche Vorgaben der DüV bei der Getreidedüngung

  • Auf überschwemmten, wassergesättigten, gefrorenen oder schneebedeckten Böden ist die Ausbringung von stickstoff- oder phosphathaltigen Düngern verboten 

In nitratgefährdeten (roten) Gebieten: 

  • Reduzierung des ermittelten Stickstoffdüngebedarfs im Betriebsdurchschnitt der roten Flächen um 20 % 
  • Verbot der N-Düngung von Wintergerstenbestände im Herbst 
  • Verpflichtung zur jährlichen Ermittlung des im Boden verfügbaren Stickstoffs bei Hauptfrüchten auf allen Feldstücken bzw. Bewirtschaftungseinheiten 

In eutrophierten (gelben) Gebieten:  

  • Sommerungen dürfen nur mit Phosphat gedüngt werden, wenn im Herbst des Vorjahres eine Zwischenfrucht (Link zur ZF-Themenwelt) angebaut wurde (diese darf aber bis 15. Januar nicht umgebrochen und nicht bearbeitet werden) oder wenn eine Stoppelbrache vorhanden war. 
    Ausnahme: Flächen mit Ernte der Vorfrucht nach dem 1. Oktober oder einem langjährigen Jahresniederschlagsmittel von < 550 mm. 

Kaliummangel

    • Perlschnurartige Mamrorierung bei sonst grünen Blattspreiten 
    • Bei längerem Mangel sind am Blatt streifig-fleckige Vergilbungen feststellbar 

    Späteres Stadium:  

    • Gelbfärbung des Fahnenblattes 
    • Schlechtere Kornfüllung am Ende der Ähre 
    • Ertragseinbußen 
    • Steigende Empfindlichkeit gegen Umwelteinflüsse  
    • Störung des Wasserhaushalts der Pflanze 
    • Erhöhtes Lagerrisiko à Kaliummangel beeinflusst Halmstabilität 
    • Erhöhtes Risiko für Teerfleckenbefall 
    • Esta Kieserit  
    • EUFLOR Patentkali 

Magnesiummangel

Besonders Gerste reagiert empfindlich auf Manganmangel. Bei Manganmangel ist sehr oft nicht der Gesamtgehalt im Boden, sondern vielmehr die Verfügbarkeit für die Pflanze die Ursache. Dafür kann es zwei Ursachen geben: - Zu hoher pH-Wert - Schlecht rückverfestigte, trockene Böden; die Folge ist: Mangan oxidiert und kann über die Wurzel nicht mehr aufgenommen werden.

    • Kleine, längliche, mehr streifenförmig angeordnete gelb-weiße Striche zwischen Blattadern der mittleren Blätter 
    • Bei längerem Mangel: Bildung von braunen nekrotischen Flecken in den gelb-weißen Strichen 
    • Kann zu Auswinterungsschäden führen à schlechtere Winterhärte 
    • Anfälliger gegen Typhula und Schneeschimmel 
    • InnoFert Mangan-Chelat 

Kennen Sie schon die innovativen Dünger der Zukunft?

Citrosol  

Dieser öko-zertifizierte Dünger der Zukunft versorgt ihre Pflanze sowohl im Ökolandbau als auch im konventionellen Ackerbau mit dem vollen Angebot. 

Neben Kalium, Phosphor und Stickstoff liefert er auch Calcium sowie Zink.  

Nähre Informationen erfahren Sie im Video: Video Citrosol 

Kompost-Tees: 

Diese aerobe wässrige Lösung, wird durch Mikroorganismen im Kompost gewonnen. Derzeit gehört es noch zu den absoluten Zukunftslösungen und gilt noch nicht als Dünger der gängigen Praxis. Jedoch ist es möglich, dass er bereits in naher Zukunft sowohl in der Ökolandwirtschaft wie auch in der konventionellen Landwirtschaft nicht mehr wegzudenken ist.  

Weitere Informationen erhalten Sie im Video: Video Kompost-Tees 

Kontakt Getreide

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