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Trockenstress

Produkte zur Stressminderung empfohlen

Aktuelle Situation

Innerhalb von wenigen Wochen hat sich die Situation im Pflanzenbau um 180 Grad gedreht. Niederschläge sind aktuell nicht in Sicht, sodass nun wieder mit Trockenstress gerechnet werden muss. Die Temperaturen sind moderat, aber der Wind trocknet die Böden aus. Sofern das Wasser reicht, ist die hohe Strahlungsintensität sicherlich für die Ertragsbildung als positiver Faktor zu sehen.

Im Winterweizen und Dinkel sollte aktuell genau auf den Blattlausbefall geachtet werden, der Besatz ist in diesem Jahr deutlich erhöht.

In der Sommergerste sollte nun im Fahnenblatt die Abschlussbehandlung gegen Ramularia und den Blattfleckenkomplex erfolgen.

In der Düngung können Blattdünger aktuell die Pflanzen unterstützen. Schwefel kann über 5 – 10 kg/ha Bittersalz, 3,0 – 5,0 l/ha Epiqual oder 3,0 – 5,0 l/ha Yara Vita Thiotrac gegeben werden. Um die Kornfüllung zu unterstützen, können 1,5 l/ha InnoFert MicroMix oder InnoFert Vital eingesetzt werden.

Bei Zuckerrüben auf ausreichende Bor-Versorgung achten. Zur Abschlussbehandlung bieten sich bei entsprechender Blattmasse 1-1,5 l/ha InnoFert Bor flüssig an. Häufig ist nicht die Nährstoffversorgung im Boden das Problem, sondern eher die Festlegung der Spurenelemente bei Trockenheit.

 

STRESSMINDERUNG MIT MEGAFOL

Laut Wetterbericht befinden wir uns aktuell am Beginn oder schon mitten in einer Trockenphase. Aktuell sind die Pflanzen noch aufnahmefähig. In Versuchen im letzten Jahr konnten wir beim Produkt Megafol je nach Einsatztermin Mehrerträge durch eine Stressminderung der Bestände erreichen.

Wenn jetzt noch Maßnahmen im Getreide laufen, können 2,0 l/ha Megafol mitgenommen werden. Durch Aminosäuren, Vitamine, Huminsäuren usw. wird die Pflanze effektiv unterstützt, um den Stress der kommenden Wochen besser abzufedern.

Die Mischbarkeit mit einer Vielzahl an Produkten ist gegeben.

 

Mais Nachbehandlung gegen Würzelunkräuter

Breite Mischverunkrautung:

  • 200 g/ha Arrat + 1,0 l/ha Dash: Ausschließliche Blattwirkung. Arrat ist unabhängig vom Maisstadium einsetzbar. 200 g Arrat entsprechen 70 g Biathlon + 140 g Mais-Banvel WG. Arrat ist breitwirksam und hat auch gute Wirkung auf Ampfer und Disteln, Gänsefuß-, Knötericharten und Kamille

Disteln: Ca. 2 Wochen nach der regulären Herbizidanwendung sollte kontrolliert werden, inwieweit die Nebenwirkung der Standardherbizide gegen Disteln ausgereicht hat. Gegebenenfalls ist eine Nachbehandlung sinnvoll.

  • 0,35 l/ha Effigo: Effigo enthält neben Picloram den Lontrelwirkstoff Clopyralid, ist etwas breiter wirksam bei gleichzeitig günstigeren Hektarkosten. Wirkungsspektrum wie Lontrel (s.u.), zusätzlich Klettenlabkraut.
  • 200 ml/ha Lontrel 600: Optimaler Behandlungstermin, wenn im Distelnest die weitest entwickelten Distelpflanzen das Knospenstadium erreicht haben (Wuchshöhe 15 – 20 cm!). Gute Maisverträglichkeit, Teilflächenbehandlung. Nur wiederergrünte Disteln behandeln! Lontrel wirkt gegen alle Korbblütler (Kornblume, Kamille, Franzosenkraut, Lattich, …) sowie gegen Nachtschattengewächse (Kartoffeln 20-30 cm Wuchshöhe) und Leguminosen. Bei Soloanwendung zur Wirkungsunterstützung Netzmittel/ Öl zusetzen. Umrechnung Aufwandmengen verschiedener Clopyralid-Produkte mit unterschiedlichen Wirkstoffgehalt: 200 ml/ha Lontrel 600 ~ 165 g/ha Lontrel SG ~ 1,2 l/ha Vivendi 100.

 

Winden:

Eine nachhaltige, 100 prozentige Windenbekämpfung ist schwierig. Für einen möglichst hohen Bekämpfungserfolg sollten alle Rhizomteile ausgetrieben haben. Die Trieblänge sollte 20 cm erreicht haben. Eine Splittinganwendung verbessert daher die Wirkungsgrade.

  • 200 g/ha Arrat + 1,0 l/ha Dash, siehe oben
  • 0,35 -0,5 kg/ ha Mais Banvel, Nebenwirkung gegen Distel, Windenknöterich, Amarant, Franzosenkraut und Gänsefußarten. Möglichst keine Anwendung bei Nachttemperaturen unter 10°C.

 

Ampfer:

Ampfer breitet sich im Ackerbau zunehmend aufgrund seiner immensen Samenbildung aus. Die besten Wirkungsgrade gehen von Harmony und Arrat (siehe oben) aus.

  • 15 g Harmony SX + 1,0 l Öl/ 0,3 l Trend, frühzeitig auf die jungen Ampferpflanzen einsetzen. Wirkung auch gegen Amarant, Kreuzblütler, Nebenwirkung gegen Vogelknöterich und Kamille. Nebenwirkung gegen kleinen Storchschnabel