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Düngung 2023

Ausnahmen auf neuen roten Flächen beachten!

Mit der weiteren Anpassung der Düngeverordnung wurden die roten Gebiete in Bayern wieder ausgeweitet. Hierbei ist zu beachten, dass auf neuen roten Flächen Ausnahmen für Kulturen gelten, die bereits im Herbst ausgesät wurden (z.B. Wegfall N-Menge -20%).

Für Frühjahrskulturen gelten diese Ausnahmen nicht. Die Sperrfrist auf Ackerland hat am 31.01 geendet. Auf Grünlandflächen wurde vielfach die Sperrfrist verschoben, hier muss man mit Düngungsmaßnahmen noch abwarten. Im Allgemeinen sind die Nmin Gehalte etwas niedriger als in den Vorjahren, was zu höheren Gesamtstickstoffmengen in der Düngebedarfsermittlung führt. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter:
https://www.lfl.bayern.de/iab/duengung/027122/index.php

Generell hat der Raps im zeitlichen Ablauf am schnellsten einen Stickstoffbedarf, hierbei auch unbedingt die Schwefelversorgung beachten. Sind Nitrat-freie oder Nitratreduzierte Dünger verfügbar eignen sich diese jetzt gut für den Raps, da zu viel Nitrat in der Pflanze die Frosttoleranz senkt aufgrund von Wasseransammlung in den Zellen. Je nach weiteren Witterungsverlauf kann es sinnvoll sein im Raps dann zeitnah auch an die zweite Gabe zu denken.

Bei Getreide hat die Wintergerste den frühesten Stickstoffbedarf. Aufgrund der üppigen Entwicklung im Herbst sollte die Andüngung verhaltener ausfallen. Je nach Bestandsdichte kann dann zur 2. Gabe bei Termin und Höhe gut korrigiert werden.
Weizen und auch Dinkel haben aktuell noch keinen akuten N-Bedarf. Aufgrund der Bestandsentwicklung kann auch hier dann die 1. Gabe eher niedriger ausfallen. Bei der 2. Gabe dann von Termin und Höhe je nach Witterung flexibel reagieren. Triticale und Roggen befinden sich vom Zeitpunkt des ersten N-Bedarfs zwischen Gerste und Weizen.

Wurde in den letzten Jahren mit stabilisierten N-Düngern gearbeitet, dieser nun aber aufgrund von Preis und Verfügbarkeit nicht gekauft wurde, kann mit Gülle auch Piadin ausgebracht werden. Piadin stabilisiert die Gülle, aber auch den Mineraldünger (Harnstoff, Ammonium) der zeitlich nah an der Gülle ausgebracht wurde.