Spritzaufruf für die Hallertau

Alle Anbaugebiete betroffen

Peronosporaspritzaufruf für alle Sorten in allen Anbaugebieten!
Das Regenwetter der vergangenen Tage hat Neuinfektionen mit Peronospora-Sekundärbefall begünstigt, insbesondere in Hopfengärten mit Befallssymptomen oder in der Nähe von Infektionsquellen. Daher ergibt die Auszählung der Zoosporangien in den verschiedenen Peronospora-Prognosestationen ein unterschiedliches Bild.


Während befallsfreie Sporenfallengärten noch unter der Bekämpfungsschwelle liegen, zeigen einige Stationen sehr hohe Schwellenüberschreitungen. Aufgrund des allgemein hohen Befallsdrucks und der Tatsache, dass in Befallsgärten oder in der Nähe von Infektionsquellen nach wie vor eine große Infektionsgefahr für Peronospora-Sekundärbefall besteht, ergeht in allen Anbaugebieten ein Spritzaufruf für alle Sorten, die nach dem 10. September geerntet werden und wenn die letzte Behandlung länger als 7 Tage zurückliegt.

Bei hohem Befallsdruck sollte die maximal zulässige Aufwandmenge in keinem Fall reduziert werden.
Beachten Sie bei der Mittelwahl die Wartezeit der verschiedenen Präparate.


Mehltau: Gefahr von Spätmehltaubefall!
Wegen des schwer einzuschätzenden Mehltaudrucks wird empfohlen, zusammen mit der Peronosporabekämpfung insbesondere in Befallsgärten und bei den späten anfälligen Sorten eine weitere Bekämpfungsmaßnahme durchzuführen.