Produktdetails

Struktur flüssig
Marke BASF
Gebinde 10 l
Kulturen Mais
Verpackung Kanister
Anwendungsgruppe Herbizide
Wirkstoff Dimethenamid-P; Terbuthylazin
Geeignet für Biobetriebe Nein

Kurzbeschreibung

Wirkstoffe:
280 g/l Dimethenamid-P
250 g/l Terbuthylazin
Zulassungs-Nr.:
006380-00
Anwendungsempfehlung:
Gegen Schadhirsen, Einjähriges Rispengras, Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter in Mais im Vor- und Nachauflauf: 3 l/ha
Tankmischung mit einem blattaktiven Partner, z.B. 0,8 l/ha Callisto
Einsatzgebiet:
gegen Unkräuter/Ungräser in Mais
Allgemeine Anwendungsbestimmungen Pflanzenschutz (Info):
Erwerb und Anwendung nur für den beruflichen Anwender! Der Besitz des Sachkundenachweises Pflanzenschutz ist zum Erwerb und zur Anwendung des Pflanzenschutzmittels notwendig!
Allgemeine Anwendungsbestimmungen Pflanzenschutz:
Es besteht ein absolutes Anwendungsverbot (gemäß § 12 Abs. 2 Satz 1 und 2 PflSchG) von Pflanzenschutzmitteln auf befestigten Flächen (wie Gehwegen, Auffahrten, Terrassen, Wegen und Plätzen…), auf sonstigen nicht landwirtschaftlich, forstwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzten Flächen (Säume an Wegen, Weiden, Äckern und Wäldern, Gewässerufern) sowie in und unmittelbar an oberirdischen Gewässern.
PAMIRA Rücknahmeaktion:
Verpackungen von Pflanzenschutzmitteln, Spritzenreinigern und Flüssigdüngern können kostenlos an den Sammelstellen des Rücknahmesystems PAMIRA abgegeben werden. Zurückgenommen werden Pflanzenschutz-Kanister aus Kunststoff und Metall sowie Faltschachteln, Papier- und Kunststoff-Säcke. Die Verpackungen müssen restlos entleert, gespült, trocken und mit dem PAMIRA-Logo versehen sein. Die Deckel und sonstigen Verpackungen sind getrennt abzugeben. Behälter über 50 Liter müssen durchtrennt sein. Die Sauberkeit der Verpackungen wird bei der Annahme kontrolliert.
Termine finden sie hier.
Hinweis:
Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformationen lesen. Ggf. Warnhinweise und -symbole in der Gebrauchsanleitung beachten.
Umweltverhalten:
Schutz von Oberflächengewässern
SP1: Mittel und/oder dessen Behälter nicht in Gewässer gelangen lassen. (Ausbrin-gungsgeräte nicht in unmittelbarer Nähe von Oberflächengewässern reini-gen./Indirekte Einträge über Hof- und Straßenabläufe verhindern.)
Von der Zulassungsbehörde festgesetzte Anwendungsbestimmungen
NW470: Etwaige Anwendungsflüssigkeiten, Granulate und deren Reste sowie Rei-nigungs- und Spülflüssigkeiten nicht in Gewässer gelangen lassen. Dies gilt auch für indirekte Einträge über die Kanalisation, Hof- und Straßenabläufe sowie Regen- und Abwasserkanäle.

Für die Anwendung mit 3,0 l/ha gilt:
NG405: Keine Anwendung auf drainierten Flächen.
NW605-1: Die Anwendung des Mittels auf Flächen in Nachbarschaft von Oberflä-chengewässern - ausgenommen nur gelegentlich wasserführende, aber einschließ-lich periodisch wasserführender Oberflächengewässer - muss mit einem Gerät erfol-gen, das in das Verzeichnis "Verlustmindernde Geräte" vom 14. Oktober 1993 (Bun-desanzeiger Nr. 205, S. 9780) in der jeweils geltenden Fassung eingetragen ist. Dabei sind, in Abhängigkeit von den unten aufgeführten Abdriftminderungsklassen der verwendeten Geräte, die im Folgenden genannten Abstände zu Oberflächenge-wässern einzuhalten. Für die mit "*" gekennzeichneten Abdriftminderungsklassen ist, neben dem gemäß Länderrecht verbindlich vorgegebenen Mindestabstand zu Ober-flächengewässern, das Verbot der Anwendung unmittelbar in oder an Gewässern in jedem Fall zu beachten.
Reduzierte Abstände:
3,0 l/ha 50% 10 m, 75% 5 m, 90% 5 m
2,0 l/ha 50% 5 m, 75% 5 m, 90% *
NW606: Ein Verzicht auf den Einsatz verlustmindernder Technik ist nur möglich, wenn bei der Anwendung des Mittels mindestens unten genannter Abstand zu Ober-flächengewässern - ausgenommen nur gelegentlich wasserführende, aber ein-schließlich periodisch wasserführender Oberflächengewässer - eingehalten wird. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe von 50.000 Euro geahndet werden.
3,0 l/ha 15 m
2,0 l/ha 10 m
NW706: Zwischen behandelten Flächen mit einer Hangneigung von über 2 % und Oberflächengewässern - ausgenommen nur gelegentlich wasserführender, aber ein-schließlich periodisch wasserführender - muss ein mit einer geschlossenen Pflan-zendecke bewachsener Randstreifen vorhanden sein. Dessen Schutzfunktion darf durch den Einsatz von Arbeitsgeräten nicht beeinträchtigt werden. Er muss eine Mindestbreite von 20 m haben. Dieser Randstreifen ist nicht erforderlich, wenn: - ausreichende Auffangsysteme für das abgeschwemmte Wasser bzw. den abgeschwemmten Boden vorhanden sind, die nicht in ein Oberflächengewässer münden, bzw. mit der Kanalisation verbunden sind oder die Anwendung im Mulch oder Direktsaatver-fahren erfolgt.

Schutz terrestrischer Nachbarflächen
NT103: Die Anwendung des Mittels muss in einer Breite von mindestens 20 m zu angrenzenden Flächen (ausgenommen landwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzte Flächen, Straßen, Wege und Plätze) mit einem verlustmindernden Gerät erfolgen, das in das Verzeichnis "Verlustmindernde Geräte" vom 14. Oktober 1993 (Bundes-anzeiger Nr. 205, S. 9780) in der jeweils geltenden Fassung, mindestens in die Ab-driftminderungsklasse 90 % eingetragen ist. Bei der Anwendung des Mittels ist der Einsatz verlustmindernder Technik nicht erforderlich, wenn die Anwendung mit trag-baren Pflanzenschutzgeräten erfolgt oder angrenzende Flächen (z. B. Feldraine, He-cken, Gehölzinseln) weniger als 3 m breit sind oder die Anwendung des Mittels in ei-nem Gebiet erfolgt, das von der Biologischen Bundesanstalt im "Verzeichnis der regionalisierten Kleinstrukturanteile" vom 7. Februar 2002 (Bundesanzeiger Nr. 70a vom 13. April 2002) in der jeweils geltenden Fassung, als Agrarlandschaft mit einem ausreichenden Anteil an Kleinstrukturen ausgewiesen worden ist.

Auflagen und Hinweise für den Schutz von Wasserorganismen, Bienen und Nutzorganismen
Wasserorganismen
NW262: Das Mittel ist giftig für Algen.
NW264: Das Mittel ist giftig für Fische und Fischnährtiere.
NW265: Das Mittel ist giftig für höhere Wasserpflanzen.

Bienen
NB6641: Das Mittel wird bis zu der höchsten durch die Zulassung festgelegten Auf-wandmenge oder Anwendungskonzentration, falls eine Aufwandmenge nicht vorge-sehen ist, als nicht bienengefährlich eingestuft (B4).

Nutzorganismen
NN2001: Das Mittel wird als schwach schädigend für Populationen relevanter Nutzinsekten eingestuft.
NN2002: Das Mittel wird als schwach schädigend für Populationen relevanter Raubmilben und Spinnen eingestuft.
(Registrierte) Indikationen:

Vor- und Nachauflauf von Mais
Die Anwendung kann durchgehend im Vor- und Nachauflauf von Mais erfolgen. Spectrum® Gold gegen Unkrauthirsen und Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter 2,0 l/ha in 200 bis 400 l Wasser/ha
Spectrum® Gold gegen Unkrauthirsen, Einjährige einkeimblättrige und Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter 3,0 l/ha in 200 bis 400 l Wasser/ha
Max. Zahl der Behandlungen:
  • in dieser Anwendung: 1
  • für die Kultur bzw. je Jahr: 1

Von der Zulassungsbehörde festgesetzte Anwendungsbestimmung:
NG362: Mit diesem und anderen Terbuthylazin-haltigen Pflanzenschutzmitteln darf innerhalb eines Dreijahreszeitraumes auf derselben Fläche nur eine Behandlung mit maximal 850 g Terbuthylazin pro Hektar durchgeführt werden.
Wirkungsweise:
Die Kombination der Wirkstoffe Dimethenamid-P und Terbuthylazin ergibt ein sehr breites Wirkungsspektrum und eine lang anhaltende Bodenwirkung gegen zweikeim-blättrige Samenunkräuter, Unkrauthirsen und andere Ungräser in Mais im Vor- und Nachauflauf.

Dimethenamid-P ist ein Blatt- und Bodenherbizid mit einer lang anhaltenden Bo-denwirkung, das von Wurzeln, Hypokotyl und Keimblättern von Hirsen, Ungräsern und Unkräutern aufgenommen wird. Die beste Wirkung wird deshalb im Vorauflauf und bei kleinen, gerade auflaufenden Ungräsern und Unkräutern erzielt. Feuchter Boden zur oder nach der Anwendung fördert die Wirkung. Befinden sich die Unkräu-ter zum Zeitpunkt der Behandlung bereits im Laubblattstadium, ist eine Kombination mit blattaktiven Wirkstoffen wie Terbuthylazin u.a. erforderlich.

Terbuthylazin wirkt vorrangig gegen ein sehr breites Spektrum zweikeimblättriger Samenunkräuter und teilweise auch gegen Ungräser. Der Wirkstoff wird über Wur-zeln und Blätter aufgenommen und mit dem Wasserstrom in den Unkrautpflanzen verteilt. Terbuthylazin beschleunigt und verstärkt die Wirkung von Dimethenamid-P auf Unkräuter und Ungräser. Der Wirkstoff bleibt im Boden mehrere Wochen aktiv und verhindert so das Auflaufen von Unkräutern, die nach der Anwendung keimen.
Durch das Zusammenwirken von Dimethenamid-P und Terbuthylazin besitzt Spect-rum® Gold eine sichere Wirkung gegen alle im Wirkungsspektrum aufgeführten Hir-se-Arten, Ungräser und Unkrautarten. Durch die Bodenwirkung wird das Auflaufen weiterer Hirsen, Ungräser und Unkräuter wirkungsvoll verhindert.
Wirkungsspektrum:
Mit 3,0 l/ha Spectrum® Gold im Vor- und Nachauflauf
gut bekämpfbare Unkräuter:
Hühnerhirse
Fingerhirse-Arten
Borstenhirse-Arten
Einjährige Rispe
Gänsefuß-Arten**
Rauhhaariger Amarant
Melde-Arten
Schwarzer Nachtschatten**
Franzosenkraut-Arten
Einjähriges Bingelkraut
Knöterich-Arten*
Vogelmiere
Kamille-Arten
Rote Taubnessel
Ausfallraps
Gemeines Hirtentäschel
Senf-Arten
Acker-Hellerkraut
Kletten-Labkraut
Acker-Gänsedistel
Acker-Stiefmütterchen
Storchschnabel-Arten ***
Mit 3,0 l/ha Spectrum® Gold im Vor- und Nachauflauf
nicht ausreichend bekämpfbare Unkräuter:
Wurzelunkräuter wie Gemeine Quecke, Ackerwinde, Zaunwinde, Ackerkratzdistel, etc., Unkrauthirsen ab 2-Blattstadium der Hirsen
* Windenknöterich im Vorauflauf und ab 4-Blattstadium weniger gut bekämpfbar
** Wirkungsabfall bei Triazin-resistenten Biotypen
*** Nach eigenen Erfahrungen bis zum 2 Blatt Stadium
Mit 2,0 l/ha Spectrum® Gold im Vorauflauf
gut bekämpfbare Unkräuter:
Hühnerhirse
Fingerhirse-Arten
Borstenhirse-Arten
Einjährige Rispe
Gänsefuß-Arten*
Rauhhaariger Amarant
Spreizende Melde
Schwarzer Nachtschatten*
Franzosenkraut-Arten
Einjähriges Bingelkraut
Ampfer-Knöterich
Floh-Knöterich
Vogelmiere
Echte Kamille
Gemeines Hirtentäschel
Acker-Hellerkraut
Kletten-Labkraut
Acker-Gänsedistel
Acker-Stiefmütterchen
Storchschnabel-Arten **
Mit 2,0 l/ha Spectrum® Gold im Vorauflauf
nicht ausreichend bekämpfbare Unkräuter:
Wurzelunkräuter wie Gemeine Quecke, Ackerwinde, Zaunwinde, Ackerkratzdistel, etc., Winden- und Vogelknöterich
* Wirkungsabfall bei Triazin-resistenten Biotypen
** Nach eigenen Erfahrungen bis zum 2 Blatt Stadium
Mit 2,0 l/ha Spectrum® Gold im Nachauflauf
gut bekämpfbare Unkräuter:
Hühnerhirse*
Fingerhirse-Arten*
Borstenhirse-Arten*
Einjährige Rispe*
Gänsefuß-Arten**
Rauhhaariger Amarant
Schwarzer Nachtschatten**
Franzosenkraut-Arten
Einjähriges Bingelkraut
Ampfer-Knöterich
Floh-Knöterich
Echte Kamille bis 4-Blattstadium
Vogelmiere
Gemeines Hirtentäschel
Acker-Hellerkraut
Kletten-Labkraut
Acker-Gänsedistel
Acker-Stiefmütterchen
Storchschnabel-Arten ***
Mit 2,0 l/ha Spectrum® Gold im Nachauflauf
nicht ausreichend bekämpfbare Unkräuter:
Wurzelunkräuter wie Gemeine Quecke, Ackerwinde, Zaunwinde, Ackerkratzdistel, etc., Winden- und Vogel-Knöterich
* bis 2-Blattstadium gut bekämpfbar, ab 2-Blattstadium nicht ausreichend bekämpf-bar
** Wirkungsabfall bei Triazin-resistenten Biotypen
*** Nach eigenen Erfahrungen bis zum 2 Blatt Stadium
Auch bei anderen Unkrautarten ist nach mehrjährigem Einsatz von Triazin-haltigen Produkten ein Wirkungsabfall möglich. Auf Standorten, bei denen Bekämpfungsprob-leme bekannt sind oder vermutet werden, sollten Produkte mit einem anderen Wir-kungsmechanismus zum Einsatz kommen. Für eine gezielte Beratung setzen Sie sich bitte mit unserer Geschäftsstelle in Verbindung.
Nachbau:
Nach der Anwendung von Spectrum® Gold können im Herbst alle Wintergetreidear-ten nach flacher Bodenbearbeitung (10-12 cm tief) nachgebaut werden. Im Folgejahr können alle Sommergetreidearten, Mais, Sommer- und Winterraps, Körnerlegumino-sen, Zuckerrüben, Sonnenblumen und Futtergräser nachgebaut werden. Sollte durch irgendwelche Umstände mit Spectrum® Gold behandelter Mais vorzeitig umgebrochen werden müssen, so kann nach flach mischender Bodenbearbeitung (10-12 cm tief) wieder Mais nachgebaut werden oder nach tief wendender Bodenbe-arbeitung Getreide, Körnerleguminosen und Sonnenblumen.
WP775: Unter ungünstigen Witterungsbedingungen sind Schäden an Folgekulturen, insbesondere Wintergetreide, möglich.
Anwendungstechnik:

Ansetzen der Spritzbrühe
Bitte setzen Sie nur so viel Spritzflüssigkeit an, wie tatsächlich benötigt wird.
Zur Bildung einer stabilen Emulsion benötigt Spectrum® Gold ausreichend Wasser. Deshalb sind die folgenden Anweisungen unbedingt zu befolgen:
1. Tank zu 1/2 bis 3/4 mit Wasser füllen.
2. Spectrum® Gold direkt in das Spritzfass oder in die zu 3/4 mit Wasser gefüllte
Einspülschleuse geben.
3. Ggf. Mischpartner zugeben.
4. Tank mit Wasser auffüllen und Rührwerk betätigen, um die Produkte in der Spritflüssigkeit gleichmäßig zu verteilen. Bei Kontakt von Spectrum® Gold mit feuchten Oberflächen (Messbehälter, Einfüllsie-be, etc.) kann es zur Schlierenbildung kommen. Diese müssen sofort mit viel Wasser aufgelöst werden.

Spritzarbeit
Nur zertifizierte Spritzgeräte verwenden und regelmäßig auf einem Prüfstand testen!
Beim Ausbringen ist auf eine gleichmäßige Verteilung der Spritzflüssigkeit zu achten. Überdosierung und Abdrift oder sonstiger Eintrag in Gewässer und auf benachbarte Nichtzielflächen sind durch geeignete Maßnahmen zu vermeiden. Während der Fahrt und während des Spritzens Spritzflüssigkeit durch Rührwerk oder Rücklauf in Bewegung halten. Nach einer Arbeitspause Spritzflüssigkeit erneut sorgfältig aufrühren. Produktbehälter restlos entleeren und unverzüglich gründlich mit Wasser ausspülen, Spülwasser der Spritzflüssigkeit beigeben. Unvermeidlich anfallende Spritzflüssig-keitsreste im Verhältnis 1:10 verdünnen und auf der behandelten Fläche ausbringen.

Spritzenreinigung
Die Feldspritze ist einschließlich Behälter, Leitungen, Düsen und Filter unmittelbar nach der Applikation gründlich mit Wasser zu reinigen. Dazu Feldspritze 2x hinterei-nander spülen und dabei ca. 10 - 20% des Tankinhaltes mit Wasser auffüllen und In-nenflächen des Tanks mit dem Wasserstrahl, am besten unter Einsatz einer Reini-gungsdüse, abspritzen. Rührwerk für mindestens 15 Minuten einschalten. Anschlie-ßend Reinigungsflüssigkeit bei laufendem Rührwerk durch die Düsen auf der behan-delten Fläche verspritzen. Die Außenreinigung der Pflanzenschutzspritze mit Wasser und Waschbürste bzw. mit Hilfe einer geeigneten Zusatzausrüstung am Spritzgerät auf einer unbehandelten Teilfläche auf dem Feld vornehmen. Reste von Reinigungswasser nicht über die Hofabläufe in die Kanalisation und Ge-wässer gelangen lassen.
Wartezeit:
Mais: (F) = Die Wartezeit ist durch die Anwendungsbedingungen und/oder die Vegetationszeit abgedeckt, die zwischen Anwendung und Nutzung (z.B. Ernte) verbleibt bzw. die Festsetzung einer Wartezeit in Tagen ist nicht erforderlich.
Mischbarkeit:
Spectrum® Gold ist mischbar mit Stomp® Aqua. Spectrum® Gold ist ebenfalls mischbar mit AHL. Mischungen mit Blattdüngern (Markenqualität) sind in aller Regel möglich. Aufgrund der Vielzahl der Blattdünger-Produkte kann keine Haftung bezüglich der Verträglich-keit und Mischbarkeit übernommen werden. In Tankmischungen sind die von der Zulassungsbehörde festgesetzten und geneh-migten Anwendungsgebiete und Anwendungsbestimmungen für den Mischpartner einzuhalten.
Pflanzenverträglichkeit:
Spectrum® Gold besitzt zu allen Entwicklungsstadien von Mais eine sehr gute Kultur-pflanzenverträglichkeit. Nach bisherigen Erkenntnissen ist das Produkt in allen Sor-ten einsetzbar.
Allgemeine Anwendungshinweise/Haftung:
Die Angaben in dieser Produktinformation basieren auf unseren derzeitigen Kennt-nissen und Erfahrungen und entsprechen den Festsetzungen der Zulassungsbehör-de. Sie befreien den Anwender wegen der Fülle möglicher Einflüsse bei der Verar-beitung und Anwendung unseres Produktes nicht von eigenen Prüfungen und Versu-chen. Da die Lagerung und Anwendung außerhalb unseres Einflusses liegen und wir nicht alle diesbezüglichen Gegebenheiten voraussehen können, schließen wir jegli-che Haftung für Schäden aus der unsachgemäßen Lagerung und Anwendung aus. Die Anwendung des Produkts in Anwendungsgebieten, die nicht in der Gebrauchs-anleitung beschrieben sind, insbesondere in anderen als den dort genannten Kultu-ren, ist von uns nicht geprüft. Dies gilt insbesondere für Anwendungen, die zwar von einer Zulassung oder Genehmigung durch die Zulassungsbehörde erfasst sind, aber von uns nicht empfohlen werden. Wir schließen deshalb jegliche Haftung für eventu-elle Schäden aus einer solchen Anwendung aus. Vielfältige, insbesondere auch örtlich oder regional bedingte, Einflussfaktoren können die Wirkung des Produktes beeinflussen. Hierzu gehören z. B. Witterungs- und Bo-denverhältnisse, Kulturpflanzensorten, Fruchtfolge, Behandlungstermine, Aufwand-mengen, Mischungen mit anderen Produkten, die nicht den obigen Angaben zur Mischbarkeit entsprechen, Auftreten wirkstoffresistenter Organismen (wie z. B. Pilz-stämme, Pflanzen, Insekten), Spritztechnik etc. Unter besonders ungünstigen Bedin-gungen kann deshalb eine Veränderung in der Wirksamkeit des Mittels oder eine Schädigung an Kulturpflanzen nicht ausgeschlossen werden. Für solche Folgen kön-nen wir oder unsere Vertriebspartner keine Haftung übernehmen. Etwaige Schutz-rechte, bestehende Gesetze und Bestimmungen sowie die Festsetzungen der Zulas-sung des Produktes und die Produktinformation sind vom Anwender unseres Produk-tes in eigener Verantwortung zu beachten. Alle hierin gemachten Angaben und In-formationen können sich ohne Vorankündigung ändern. Den jeweils neusten Stand zur Produktinformation können Sie abrufen unter: www.agrar.basf.de
Anwenderschutz:
SB001: Jeden unnötigen Kontakt mit dem Mittel vermeiden. Missbrauch kann zu Gesundheitsschäden führen.
SB110: Die Richtlinie für die Anforderungen an die persönliche Schutzausrüstung im Pflanzenschutz "Persönliche Schutzausrüstung beim Umgang mit Pflanzenschutzmit-teln" des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit ist zu be-achten.
SE110: Dicht abschließende Schutzbrille tragen beim Umgang mit dem unverdünn-ten Mittel.
SF1891: Das Wiederbetreten der behandelten Flächen/Kulturen ist am Tage der Applikation nur mit der persönlichen Schutzausrüstung möglich, die für das Ausbrin-gen des Mittels vorgegeben ist. Nachfolgearbeiten auf/in behandelten Flä-chen/Kulturen dürfen grundsätzlich erst 24 Stunden nach der Ausbringung des Mit-tels durchgeführt werden. Innerhalb 48 Stunden sind dabei der Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel und Universal-Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) zu tragen.
SS110: Universal-Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel.
SS120: Universal-Schutzhandschuhe (Pflanzenschutz) tragen bei Ausbrin-gung/Handhabung des anwendungsfertigen Mittels.
SS2101: Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel.
SS2202: Schutzanzug gegen Pflanzenschutzmittel und festes Schuhwerk (z.B. Gummistiefel) tragen bei der Ausbringung/Handhabung des anwendungsfertigen Mit-tels.
SS610: Gummischürze tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel.
ST1102: Partikelfiltrierende Halbmaske DIN EN 149 FFP2 oder Halbmaske DIN 58 646 - HM mit Partikelfilter P2 DIN EN 143 (Kennfarbe: weiß) tragen beim Umgang mit dem unverdünnten Mittel in geschlossenen Räumen.
ST1203: Partikelfiltrierende Halbmaske FFP2 oder Halbmaske mit Partikelfilter P2 (Kennfarbe: weiß) gemäß BVL-Richtlinie für die Anforderungen an die persönliche Schutzausrüstung im Pflanzenschutz, in der jeweils geltenden Fassung, tragen bei der Ausbringung/Handhabung des anwendungsfertigen Mittels.
Erste Hilfe:
Verunreinigte Kleidung entfernen.
Nach Einatmen: Ruhe, Frischluft, Arzthilfe.
Nach Hautkontakt: Mit Wasser und Seife gründlich abwaschen.
Nach Augenkontakt: Mindestens 15 Minuten bei gespreizten Lidern unter fließendem Wasser gründlich ausspülen.
Nach Verschlucken: Sofort Mund ausspülen und 200-300 ml Wasser nachtrinken, Arzthilfe.
festgesetzte Anwendungsgebiete:
006380-00/00-001 Schadhirsen, Einjähriges Rispengras, Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter in Mais (VA; 3,0 l/ha) , 006380-00/00-002 Schadhirsen, Einjähriges Rispengras, Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter in Mais (NA; 3,0 l/ha), 006380-00/01-002 Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter in Mais (NA;2,0 l/ha), 006380-00/01-001 Einjährige zweikeimblättrige Unkräuter, Schadhirsen in Mais (VA; 2,0 l/ha)

Produktbeschreibung

Spectrum® Gold ist der zuverlässige Baustein im Mais und gewährleistet eine sichere Wirkung über Blatt und Boden auch unter trockenen Bedingungen. Die Kombination aus Dimethenamid-p und Terbuthylazin wirkt sicher gegen Unkrauthirsen und einjährige Unkräuter. Überwiegend bodenaktive Wirkung, braucht deshalb blattaktiven Partner z.B. Callisto. Bei frühem Einsatz bis Keimblattstadium zeigt gute Storchschnabelwirkung durch Dimethenamid-P.

Achtung

Gefahrenhinweise:
  • H302 Gesundheitsschädlich bei Verschlucken.
  • H317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen.
  • H373 Kann die Organe schädigen bei längerer oder wiederholter Exposition.
  • H400 Sehr giftig für Wasserorganismen.
  • H410 Sehr giftig für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.
Sicherheitshinweise:
  • P101 Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten.
  • P102 Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.
  • P103 Vor Gebrauch Kennzeichnungsetikett lesen.
  • P280 Schutzhandschuhe/ Schutzkleidung/ Augenschutz/ Gesichtsschutz tragen.
  • P260 Staub /Rauch/ Gas/ Nebel/ Dampf/ Aerosol nicht einatmen.
  • P272 Kontaminierte Arbeitskleidung nicht außerhalb des Arbeitsplatzes tragen.
  • P270 Bei Gebrauch nicht essen, trinken oder rauchen.
  • P264 Nach Gebrauch mit viel Wasser und Seife gründlich waschen.
  • P314 Bei Unwohlsein ärztlichen Rat einholen/ ärztliche Hilfe hinzuziehen.
  • P302 + P352 BEI BERÜHRUNG MIT DER HAUT: Mit viel Wasser waschen.
  • P301 + P312 BEI VERSCHLUCKEN: Bei Unwohlsein GIFTINFORMATIONSZENTRUM/ Arzt/ .? anrufen.
  • P330 Mund ausspülen.
  • P391 Verschüttete Mengen aufnehmen.
  • P362 + P364 Kontaminierte Kleidung ausziehen und vor erneutem Tragen waschen.
  • P501 Inhalt/Behälter der Problemabfallentsorgung zuführen.
Ergänzende Gefahrenmerkmale:
  • EUH401 Zur Vermeidung von Risiken für Mensch und Umwelt die Gebrauchsanleitung einhalten.

Lieferung per Paketdienst

Der Versand kann über Paketdienstleister oder eine Spedition erfolgen. Paketfähige Artikel liefern wir mit DPD oder UPS.
Eine Lieferung an Postfach-Adressen, Postfilialen oder Packstationen ist derzeit leider nicht möglich.

Lieferung per Spedition

Bitte beachten Sie, dass die Zufahrtsmöglichkeit mit einem LKW, ggf. auch mit einem Sattel- oder Hängerzug (40 t, Länge bis 20 m, Mindesthöhe 4 m) befahrbar ist. Es müssen Halte- und Entlademöglichkeiten vorhanden sein, sowie eine Rangierfläche von etwa 5 bis 8 m eingerechnet werden. Gegebenenfalls entscheidet der jeweilige Fahrzeugführer, ob die Anlieferung aus Gründen der Sicherheit und Risikovermeidung erfolgen kann oder nicht. Hierbei sind die gesetzlichen Vorschriften der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) zu beachten.
Ist dies nicht der Fall oder Sie sind sich dahingehend unsicher, wenden Sie sich bitte vor der Bestellung an unser Kontakt-Center, hier haben Sie die Möglichkeit uns per Kontaktformular zu erreichen.
Die Übergabe der Ware bei einer Lieferung durch eine Spedition erfolgt frei Bordsteinkante.
Bei Anlieferung muss der Empfänger oder eine von ihm beauftragte Person anwesend sein, die den Erhalt der Ware ebenfalls auf dem Lieferschein bestätigen kann.
Die Entladung selber muss auf einem befahrbaren, befestigten Untergrund direkt neben dem Fahrzeug möglich sein. Für die Zulässigkeit und Sicherung des Standortes bei Entladung, insbesondere bei öffentlichen Wegen, ist der Endkunde zuständig.

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Versandkosten

Bitte beachten Sie unsere Sonderberechnung der Versandkosten im Warenkorb. Folgende Frachten (bei 19% MwSt) können erhoben werden:

0 - 25 kg7,95 €
26 - 50 kg9,95 €
51 - 100 kg19,49 €
101 - 150 kg34,95 €
151 - 200 kg56,95 €
201 - 300 kg79,95 €
301 - 400 kg88,95 €
401 - 500 kg95,95 €
501 - 750 kg105,95 €
751 - 1000 kg119,49 €
1001 - 1250 kg136,49 €
1251 - 1500 kg154,95 €
1501 - 1750 kg174,49 €
1751 - 2000 kg189,95 €
2001 - 2500 kg210,49 €
2501 - 3000 kg234,95 €
3001 - 4000 kg282,95 €
4001 - 5000 kg359,95 €
5001 - 7500 kg455,95 €
7501 - 10000 kg533,95 €
10001 - 15000 kg545,95 €
15001 - 20000 kg577,95 €
20001 - 25000 kg690,95 €

Für Express-Versand werden folgende Frachten (bei 19% MwSt.) erhoben:

0-50 kg10,00 €
ab 50,1 kg39,90 €

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