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Tierwohl in der Schweinehaltung

Tierwohl in der Schweinehaltung

Tierwohl zur Qualitätssteigerung

Haltungsbedingungen und Tierwohl rücken immer stärker in den Fokus der Gesellschaft – besonders in der Schweinehaltung. Sowohl Verbraucher als auch Förderprogramme zum Thema Tierwohl fordern eine tierwohlgerechte, aber auch umweltschonende und nachhaltige Nutztierhaltung.

Hochwertiges Schweinefleisch durch artgerechte Haltung

Entsprechende Gütesiegel, wie die staatlich verpflichtende Tierhaltungskennzeichnung, sorgen dabei für mehr Transparenz in der Wertschöpfungskette. Große Lebensmitteleinzelhandelsketten steigen deshalb zunehmend in den Verkauf von Tierwohl-Fleisch ein und ermöglichen schweinehaltenden Betrieben dadurch entsprechende Vermarktungschancen. 

Zeitgleich schlägt sich die Tierwohl-Haltung auch in einer besseren Fleischqualität nieder. Denn ausreichendes Platzangebot, Beschäftigung und eine ausgewogene Fütterung bedeuten weniger Stress. Durch die höheren Anforderungen an die Haltung lässt sich das Fleisch zu höheren Preisen vermarkten. Durch den besseren Gesundheitsstatus (Bewegung, Frischluft) erhöhen sich bei artgerechter Haltung auch die biologischen Leistungen der Tiere. 

Nutztiere artgerecht halten

Bei BayWa bieten wir Ihnen die entsprechenden Fütterungs-, Hygiene- und Gesundheitskonzepte sowie die zugehörigen Sortimente, um Ihre Schweine von der Geburt, über die Aufzucht bis hin zur Schlachtung artgerecht zu begleiten. 

Wofür wir stehen.

In der Tierproduktion ist das Gesamtsystem entscheidend. Deshalb berücksichtigen wir in unserer Beratung alle wichtigen Haltungskriterien wie Licht, Luft, Platz, Futter, Einstreu und Beschäftigung. Unser Anliegen ist es, unseren Kunden ökonomisch tragfähige Lösungen anzubieten. Dabei bringen wir das Wohl der Tiere mit Produktionskosten und Arbeitsaufwand in Einklang.
Sprechen Sie uns an – wir freuen uns auf Sie! Nehmen Sie gleich Kontakt mit uns auf.

Gut zu wissen | Tierwohl-Label

Die staatlich verpflichtende Tierhaltungskennzeichnung für Schweinefleisch

Die Bundesregierung will durch ein staatliches Tierhaltungslabel Verbrauchern mehr Einblick in die Haltungsbedingungen von Tieren geben. Die fünfstufige Pflichtkennzeichnung wird zunächst für Frischfleisch von Schweinen starten. Perspektivisch soll die Pflicht zur Haltungskennzeichnung auch auf andere Tierarten wie Rind und Geflügel ausgeweitet werden.
Das Kennzeichen unterteilt sich in die fünf Stufen: Stall, Stall und Platz, Frischluftstall, Auslauf / Freiland und Bio.

Die Einführung des Labels ist laut Bundesregierung der erste Schritt in Richtung einer zukunftsfähigen Tierhaltung in Deutschland. Das Gesamtvorhaben umfasst neben der Tierhaltungskennzeichnung ein Förderkonzept für Stallumbauten, verbesserte Regelungen im Tierschutz- sowie Anpassungen im Bau- und Genehmigungsrecht.

Futtermittel, -verwertung und Futtermittelanbau

Fütterung als maßgeblicher Erfolgsfaktor in der Schweinehaltung

Die Futterverwertung ist ein maßgeblicher Erfolgsfaktor in der Schweinehaltung. Sowohl das Wohlbefinden als auch die Leistungsfähigkeit der Schweine werden durch die richtige Futterauswahl, Fütterungsstrategien und Rationszusammenstellungen bestimmt. Mit unserer Futtermittelanalyse und Futtermittelberatung finden wir gemeinsam das beste Konzept für Ihren Betrieb. Dabei achten wir darauf, Nährstoffüberschüsse so gering wie möglich zu halten. 

Tiergesundheit und Tierwohl

In der Natur beschäftigen sich Schweine zu etwa 70 Prozent mit der Nahrungssuche. Damit sie sich auch im Stall sauwohl fühlen, brauchen Schweine beim Fressen ausreichend Beschäftigungsmaterial, zum Beispiel entsprechendes Raufutter. Da sich Tiergesundheit und Tierwohl gegenseitig bedingen, setzen wir auf hochwertige Kraft- und Mineralfutter, welche die Darmgesundheit stabilisieren, die Immunabwehr stärken und die Schweine mit wichtigen Mineralstoffen und Vitaminen versorgen. Dabei achten wir auf eine ausreichende Protein- und Aminosäurenversorgung, unter anderem mit Tryptophan, welches die Aggressivität hemmt. Durch professionelle Trinkwasserhygiene und nachhaltige Fütterungskonzepte und optimale Haltungsbedingungen haben die Tiere eine hohe Vitalität, sodass antibiotische Behandlungen minimiert werden können.

Futtermittelanbau

Nur qualitativ hochwertige und hygienisch einwandfreie Futtermittel sorgen für eine tierwohlgerechte Ernährung. Deshalb ist es wichtig, schon beim Futtermittelanbau auf die richtige Sortenwahl, Bearbeitungstechnik und Pflanzenschutzmaßnahmen zu setzen. Der Anbau von proteinreichen Futterpflanzen lässt sich durch teilflächenspezifische Bewirtschaftung optimieren. Dabei werden Teilflächen auf Ihren Feldern nach Ertragspotential individuell bewirtschaftet, wodurch die Stickstoffeffizienz verbessert, Qualitäten gesteigert und den Einsatz von Betriebsmitteln verringert werden kann.

 

Schweineställe, Stallsysteme und Inneneinrichtung

Ausreichend Platz, geringe Emissionen und Beschäftigung sorgen für mehr Tierwohl im Stall

Ein zukunftsfähiger, tierwohlgerechter Stall muss einerseits wirtschaftlich sein und andererseits die Tiergesundheit fördern sowie Verhaltensstörungen vorbeugen. Das langfristige Ziel ist, tierärztliche Behandlungen und Eingriffe am Schwein, beispielsweise das Kupieren der Schwänze zu vermeiden. Die Basis dafür ist ausreichend Platz, optimales Stallklima und bedarfsgerechtes, hygienisch einwandfreies Futter.

Kriterien für eine gesunde Tierhaltung

Jedem Mastschwein sollten am Ende der Mastperiode im Stall mindestens 1,3 bis 1,6 Quadratmeter zur Verfügung stehen. In Ställen, die über eine Ruhe-, eine Aktiv- und eine Fresszone sowie über einen Kotbereich verfügen, können die Tiere ihre natürlichen Verhaltensweisen ausleben. Luftkühlungsmaßnahmen im Sommer und Heizen im Winter sorgen für ein angenehmes Stallklima und können gesundheitlichen Belastungen wie Hitzestress vorbeugen. Entsprechende Systeme zur Trennung von Kot und Harn senken die Ammoniakbelastung im Stall. Da Wühlen und Fressen zu den Highlights im Schweineleben gehört, freuen sich Schweine, ergänzend zum Beschäftigungsfutter, über Jutesäcke und Kauspielzeuge im Schweinestall, mit denen sie ihre Rüsselscheibe aktiv halten.

Umbau zum Tierwohlstall

Außenbereiche und Außenklimaställe steigern den Tierwohl-Standard. Der Umbau Ihrer Schweinehaltung hin zu einem Haltungsverfahren mit höherem Tierwohl-Standard macht den Bau eines Auslaufs nötig. Die vierte Stufe der staatlich verpflichtenden Tierhaltungskennzeichnung setzt voraus, dass die Tiere mindestens acht Stunden pro Tag ins Freie können. Die Planung des Außenbereichs muss dabei gut durchdacht sein, um beispielsweise Zugluft zu vermeiden, Emissionen gering zu halten und gute Hygiene zu gewährleisten. Doppelzäune verhindern die Übertragung von erregerbedingten Schweinekrankheiten durch Wildtiere. 

Hygiene und Gesundheit

Mit optimalem Hygienemanagement Krankheiten vorbeugen

Schweine sind von Natur aus reinliche Tiere. Die regelmäßige Reinigung und Desinfektion gehört daher zu den wichtigsten Maßnahmen im Schweinestall. Ein professionelles Hygienemanagement zahlt auf das Wohlbefinden der Tiere ein, sorgt für die Unterbrechung von Infektionsketten und bildet die Grundlage, um der Entstehung von Krankheiten vorzubeugen und daraus resultierende Folgekosten zu vermeiden. 

Klauenpflege und Klauengesundheit

Der Klauenpflege von Zuchtsauen wurde in der Vergangenheit oft wenig Beachtung geschenkt. Krankhafte Veränderungen an den Klauen beeinträchtigen allerdings das Wohlergehen der Tiere und können negative ökonomische Folgen haben. Denn Klauenerkrankungen können zu einer reduzierten Futteraufnahme der Tiere führen und die Fruchtbarkeitsleistung senken. Bei Sauen sind Erkrankungen der Klauen sogar die Hauptabgangsursache. Klauenkontrolle und -pflege sind deshalb ein wichtiger Bestandteil der tierwohlgerechten Schweinehaltung. Die Klauengesundheit wird durch die Haltungsform beeinflusst. Dabei sind die Bodenbeschaffenheit des Stalls, Hygiene und Ernährung die wichtigsten Einflussfaktoren.

Hitzestress beim Schwein vorbeugen

Schweine haben nur wenige Schweißdrüsen um die Rüsselscheibe. Deshalb machen ihnen hohe Temperaturen schnell zu schaffen. Im schlimmsten Fall geraten die Tiere bei Extremtemperaturen in Hitzestress. Warnsignale sind Hecheln, eine verminderte Futteraufnahme, Gewichtsreduktion, Muskelzittern, häufigeres Wasserlassen, erhöhter Blutdruck, Durchfall, eine erhöhte Wasseraufnahme und verminderte Milchleistungen bei Muttersauen. Darüber hinaus kann das entstehende Elektrolytungleichgewicht aggressive Verhaltensweisen, wie Kannibalismus, begünstigen. Effizientes Temperaturmanagement beispielsweise durch Belüftungsanlagen, Schutz vor direkter Sonneneinstrahlung und kühlenden Liegeflächen, beugt Hitzestress vor. Darüber hinaus tragen eine angepasste Ernährung sowie der uneingeschränkte Zugang zu frischem Wasser dazu bei, Schweinen die Hitze erträglich zu machen.

240,66 € / Stück
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Grundpreis:  3,30 € / kg
Gülle-Management

Güllelagerung und -nachbehandlung

Die Lagerung und Ausbringung von Wirtschaftsdünger ist durch die Düngeverordnung (DüV) geregelt. Ziel ist es, durch optimales Mist- und Güllemanagement den Austrag von Nährstoffen sowie Emissionsbelastungen so niedrig wie möglich zu halten. Unsere Experten unterstützen Sie dabei, mit den entsprechenden Lagerstätten und der passenden Technik zur Aufbereitung und Separation von Gülle die bau- und wasserrechtlichen Vorschriften zu erfüllen. Dabei stehen wir Ihnen von der Planung bis zur Inbetriebnahme zur Seite.

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Alles rund um die optimale Güllewirtschaft für Ihren Betrieb.

Kontakt BayWa Futtermittelberatung

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