Bio Pflanzkartoffeln

Unsere leckeren Bio-Pflanzkartoffeln befriedigen Ihren Anspruch als Landwirt, ebenso wie die Gaumen aller die später davon kosten. Die vorwiegend festkochenden Kartoffelsorten eigenen sich zum Beispiel für knusprige Bio-Pommes-Frites. Aber auch mehligkochende Bio-Kartoffeln und festkochende Sorten sollten in den nächsten Jahren immer stärker als ökologische Varianten nachgefragt werden. Fragen Sie uns vor dem Kauf gerne nach einer Sortenempfehlung für Ihre Böden.

Alle Informationen rund um Bio-Pflanzkartoffeln finden Sie hier:

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  • Sie gelten als umweltfreundlich und gesund: Bio-Pflanzkartoffeln für den eigenen Garten sind echte Bestseller in unserem Saatgut-Sortiment.

    Doch wo liegt eigentlich der Unterschied zwischen Bio-Kartoffeln und solchen aus konventionellem Anbau? Die Sorte macht jedenfalls nicht den Unterschied: Wenn Sie Saatkartoffeln ökologisch anbauen wollen, bekommen Sie genau dieselben Sorten angeboten wie für die herkömmliche Art des Kartoffelanbaus. Beliebt sind beispielsweise die Pflanzkartoffeln Linda als mittelfrühe, festkochende Variante – oder unsere mehligkochenden Saatkartoffeln Sunita Bio, die besonders früh reifen.

    Der Anbau von Bio-Saatkartoffeln macht den Unterschied:

    • Die gelben Knollen wachsen mit organischem Dünger ökologisch wertvoll heran.
       
    • Hacken und Striegeln ersetzen im Anbau die Pflanzenschutzspritze, und statt Mineraldünger wird Kompost, Gülle oder Stallmist genutzt.
       
    • Die Biokartoffel wird zudem nicht mit keimhemmenden Mitteln behandelt, wie es oft bei konventionellen Speisekartoffeln der Fall ist.
       
    • Auch Lagerschutzmittel kommen nicht zum Einsatz. Wegen dieser Lagerschutz- und Keimschutzmittel empfiehlt es sich übrigens auch nicht, die ausgekeimte Speisekartoffel aus der Vorratskammer als Saatkartoffel zu verwenden, wenn Ihre Kartoffelernte ökologisch werden soll.

    Saatkartoffeln werden im Übrigen sorgfältig auf Krankheiten, Viren und Parasiten geprüft, etwa auf die gefürchteten Kartoffelnematoden.

    Darum sollten Sie zum Start zertifizierte Bio-Pflanzkartoffeln beim Fachhändler kaufen, der sich auch bei Transport und Lagerung an alle Vorgaben zur Wahrung der hohen Qualität halten kann, wie wir: der BayWa Agrarhandel.

  • Der erste Schritt zur eigenen Kartoffelernte ist ein guter Plan. Sie haben eine passende Anbaufläche, doch wie groß ist der Bedarf eigentlich? Rechnen wir als Beispiel einmal kurz durch, was Sie für eine vierköpfige Familie brauchen. Die Deutschen verspeisen im Durchschnitt pro Jahr und Kopf rund 25 Kilogramm Kartoffeln, macht 100 Kilo für einen Vier-Personen-Haushalt.

    Grob geschätzt, benötigen Sie für 25 Kilo Kartoffeln etwa zehn Quadratmeter Bodenfläche. Hier kommt es natürlich auf die individuelle Situation an, etwa darauf, wie ertragreich der Boden ist, wie das Wetter ausfällt, ob die Standortbedingungen in Ihrem Garten optimal sind. Grundsätzlich ist die robuste Kartoffel aber ein pflegeleichtes und anspruchsloses Gewächs.

    Kalkulieren wir also mit rund 40 Quadratmetern Anbaufläche, so ernten Sie mit Geschick und etwas Glück aus den Bio Saatkartoffeln Ihren Jahresvorrat für die ganze Familie. Etwa zehn Kilo Pflanzkartoffeln werden gebraucht – die kaufen Sie ganz bequem online in unserem Shop.

  • Wenn Sie Ihren Pflanzkartoffeln einen guten Start bieten wollen, lassen Sie sie vorkeimen. Lassen Sie die Bio-Saatkartoffeln dazu etwa vier bis sechs Wochen im Hellen, bei maximal 14 Grad Temperatur, ruhen. Das verschafft den Knollen einen soliden Wachstumsvorsprung.

    Die Reifezeiten von Kartoffeln sind ganz unterschiedlich, sie richten sich nach der Sorte. Wir kennen frühe, mittelfrühe und späte Sorten. Je nachdem, welche Pflanzkartoffeln Sie anbauen, können Sie so von Ende Mai bis weit in den Oktober hinein reife Kartoffeln ernten. Der Überblick zeigt, in welchen Monaten die Kartoffelernte der verschiedenen Sorten stattfindet:

    • frühe Sorten: Ende Mai bis Anfang August, eine typische Sorte ist die Sunita Bio;
       
    • mittelfrühe Sorten: Ende Juli bis Mitte September, hier empfehlen sich Linda oder Agria Bio;
       
    • späte Sorten: Anfang September bis Ende Oktober, kaufen Sie beispielsweise die Pflanzkartoffeln Ditta Bio.
  • Auf jeden Quadratmeter Ihres kleinen Kartoffelackers können Sie etwa vier bis fünf Saatkartoffeln setzen. Ziehen Sie Reihen vor, die etwa einen halben Meter auseinander liegen. Innerhalb der Reihe lassen Sie zwischen den Pflanzen etwa 40 Zentimeter Platz. Die großzügige Abmessung in der Reihe ist nötig, denn aus den einzelnen Pflanzkartoffeln wachsen zehn bis fünfzehn Sprösslinge heran.

  • Die Kartoffeln sind gesetzt und wachsen im Idealfall schnell heran. In der Wachstumsphase sind die beliebten Knollen pflegeleicht. Zeigen sich die ersten Triebe, müssen Sie rundherum etwas Erde anhäufen, sodass die typischen kleinen Erdwälle entstehen. Alternativ können Sie auch eine Stroh- oder Laubschicht um die Pflanzen herum verteilen. Auf diese Weise wird verhindert, dass Tochterknollen aus der Erde herausschauen und grün werden. Außerdem verhindert das Anhäufen das Unkrautwachstum.

    Sind die Pflanzen noch klein, unterstützen Sie durch gelegentliches Unkrautjäten das ungestörte Wachstum. Später ist dies nicht mehr nötig.

  • Es ist so weit, die Ernte ist reif: Jetzt holen Sie die knolligen Vitaminbomben aus der Erde. Die Erntezeit ist sortenabhängig. Pflanzen Sie verschiedene Sorten, merken Sie sich also unbedingt, wo Sie welche Pflanzkartoffeln eingesetzt haben, damit Sie nachher nicht den Erntezeitpunkt verpassen.

    Ungefähr drei bis vier Monate dauert es, bis die Kartoffel herangewachsen ist. Dann wird das Kartoffelkraut gelb und verwelkt. Das ist das Signal für Sie: Jetzt ist Erntezeit!

    Starten Sie nicht zu früh, denn je länger die Knollen im Boden ruhen, desto besser ist ihre Lagerfähigkeit. Aber auch nicht zu lang, denn spätestens vor dem ersten Frost muss alles aus dem Boden herausgeholt sein. Achten Sie darauf, an einem trockenen Tag zu ernten: Im schlammigen Boden lassen sich Kartoffeln kaum aus der Erde holen.

    • 1. Ernten Sie die Kartoffeln vorsichtig mit einer Grabegabel.
       
    • 2. Stechen Sie etwa 30 Zentimeter neben der welken Pflanze in den Boden ein.
       
    • 3. Drücken Sie die Gabel vorsichtig unter die Pflanze und ziehen Sie diese behutsam nach oben. So lässt sich die Kartoffelpflanze mitsamt Knollen aus dem Erdreich heben.
       
    • 4. Packen Sie nun das Kraut und heben alles vollständig aus der Erde heraus. Die meisten Kartoffeln bleiben an den Wurzeln hängen. Einzelne bleiben in der Erde. Suchen Sie auch hier mit Vorsicht: Zu beherzter Einsatz der Grabgabel führt zu aufgespießten Kartoffeln, und die können Sie nicht einlagern.
  • Damit Sie lange Freude an Ihrer gesunden Ernte haben, lagern Sie Ihre Bio-Kartoffeln trocken und lichtgeschützt. Ist es zu nass, können die wertvollen Knollen faulen. Zu viel Licht lässt grüne Flecken auf der Kartoffel entstehen, und dort sammelt sich gesundheitsschädliches Solanin.

    Lagertemperatur: Kälte und Frost mag die Kartoffel auch nicht. Die Stärke im Inneren wird in Zucker umgewandelt, der nächste Schritt ist wieder Fäulnis. Lagern Sie dagegen zu warm, wird wertvolles Vitamin C in rasantem Tempo abgebaut, und es wachsen schnell Keime aus der Knolle.

    Bewahren Sie außerdem kein Obst in der Nähe Ihrer Kartoffelernte auf, denn das beschleunigt den Alterungsprozess Ihrer Lagerkartoffeln.

    Ideale Lagerbedingungen:

    • Ideal ruhen Ihre Kartoffeln bei rund vier bis acht Grad, in einem dunklen, trockenen, aber doch luftigen Raum.
       
    • Besonders gut lagern lassen sich die späten Sorten, weil sie eine vergleichsweise dicke Schale haben. Frühkartoffeln sind besonders zart wegen ihrer dünneren Schale, darum sollten sie innerhalb von wenigen Wochen verwendet werden.
       
    • Packen Sie Ihre Kartoffelvorräte in Körbe oder in Gemüsekisten, die Sie zuvor als Lichtschutz mit Papier auslegen. Decken Sie die Knollen auch oben ab.
  • Für Ihr kleines Kartoffelfeld im Garten brauchen Sie die passende Ausrüstung, die aber nicht sehr aufwändig ist.

    Es genügt, wenn Sie eine Grabegabel und einen Kultivator haben, dazu einen Rechen oder eine Blatthacke, mit der Sie die Furchen ziehen können.

    Außerdem empfiehlt sich ein Kartoffelkorb oder eine Schubkarre. Damit fahren Sie nicht nur Ihre Ernte ein, sondern bringen auch Unkraut und Steine vom Beet herunter.

    Mit einer stabilen Schaufel verteilen Sie den nötigen Kompost auf der Erde. Schauen Sie gern in unserem Shop nach Gartenwerkzeugen: Hier kaufen Sie die Spatengabel oder die nötige Hacke bequem online.