Astscheren

Astscheren sind ein wichtiger Helfer in Gärten mit Baum- und Strauchbestand. Darüber hinaus finden die Geräte im Garten- und Landschaftsbau, in der Forstwirtschaft und in Kommunen Verwendung. Die Werkzeuge eignen sich perfekt für das Schneiden von Ästen und für die Arbeit über Kopf. Durch eine clevere Konstruktion ist der Kraftaufwand trotz der rein manuellen Bedienung stark reduziert. Bei uns finden Sie eine große Auswahl an Astscheren der Marken Berger, Ergo-Schnitt, FELCO, Fiskars, GARDENA und STIHL.

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  • Wie der Name schon sagt, schneiden Sie mit dem Gerät Äste. Dies geschieht auf eine schnelle, kraftsparende und schonende Weise, denn die Schnittwunden sind kleiner als nach der Verwendung einer Säge. Mit einem Teleskop-Modell bearbeiten Sie vom Boden aus sogar das Geäst in der Baumkrone. Starke Astscheren zerschneiden Äste mit einem Durchmesser von bis zu fünf Zentimetern. Astscheren kommen überall dort zum Einsatz, wo Bäume und Sträucher einen sauberen Rückschnitt benötigen und dickere Äste die Arbeit mit herkömmlichen Werkzeugen erschweren.

  • Die Amboss-Astschere verfügt über nur eine Schneideklinge. Dieser ist der Amboss entgegengesetzt. Die Oberfläche des Ambosses ist geriffelt, glatt oder stumpf. Treffen Amboss und Klinge aufeinander, dann durchtrennt die Klinge den Ast, während der Amboss dagegenhält und das Holz in das Messer quetscht. Diese Schneidtechnik ist kraftsparend. Sie eignet sich überwiegend für hartes und abgestorbenes Holz, weil die Quetschung die Pflanze zu sehr verletzt und eine unsaubere Schnittstelle hinterlässt. Beliebt ist die Amboss-Schere für Auslichtungsschnitte.

    Die Bypass-Astschere besitzt zwei Klingen. Es erfolgt ein zweiseitiger Schnitt. Die Schnitte verlaufen nebeneinander und sind sehr präzise. Das Schneiden nahe am Stamm ist problemlos möglich, denn ein Aufplatzen der Rinde durch Quetschung ist ausgeschlossen. Bypass-Modelle eignen sich zum Schneiden von weichem Holz und frischen Trieben. Sie sind ideal für Formschnitte, Koniferen und Obstbäume. Der Kraftaufwand ist etwas höher als bei der Amboss-Schere.

    Die Teleskop-Astschere ist mit einem langen Stiel ausgestattet. Dieser lässt sich bei den meisten Modellen bis zu einer bestimmten Länge ausfahren. Somit erreichen Sie auch höher gelegene Areale mühelos.

    Die Getriebeastschere eignet sich vor allem für das präzise Schneiden dickerer Äste. Ein integriertes Getriebe verstärkt die Kraft und ermöglicht das Durchschneiden von Gehölzen mit größerem Durchmesser. Die Arbeit mit einer Getriebeastschere ist weniger anstrengend.

    Die Gartenschere ist klein und handlich. Sie lässt sich mit nur einer Hand bedienen und ist ideal für Äste und Zweige mit geringem Durchmesser. Sie schneiden damit zum Beispiel Rosen, Stauden und Weinreben.

  • Für den Obstbaumschnitt empfehlen wir eine leistungsstarke Bypass-Astschere. Diese sorgt für einen sauberen, präzisen und zugleich pflanzenschonenden Schnitt. Die glatte Schnittkante verheilt schnell und der Baum nimmt kaum Schaden. Höher gelegene Bereiche in der Baumkrone erreichen Sie mit einem Teleskop-Modell.

  • Viele Modelle für stärkere Äste sind mit langen Griffen ausgestattet. Diese ermöglichen das Erreichen höher gelegener Areale. Darüber hinaus fällt das Schneiden dicker Äste durch die Hebelwirkung leichter, denn der Kraftaufwand ist dank der langen Hebelarme sehr viel geringer. Abgesehen von den handlichen Gartenscheren, die Sie mit einer Hand bedienen, handelt es sich bei den Astscheren um auffallend lange Werkzeuge, deren Schneidklingen Sie mit beiden Händen zusammendrücken. Die Geräte sind je nach Modell etwa 40 Zentimeter bis knapp 8 Meter lang. Bei den längsten Ausführungen handelt es sich um verstellbare Teleskop-Astscheren.

  • Am besten verwenden Sie zum Schärfen der Klingen einen Diamant-Schleifstein. Diesen wässern Sie einige Stunden vor Gebrauch. Bei den meisten Modellen lassen sich die Klingen leicht ausbauen. Vor dem Schleifen reinigen Sie die Klingen mit einem Tuch und befreien Sie von Holz, Harz und Pflanzenrückständen. Zum Vorschleifen drücken Sie die Klinge mit der angeschliffenen Seite auf den Schleifstein und ziehen sie einige Male seitlich von sich weg. Für den Feinschliff legen Sie die Rückseite auf den Schleifstein und bewegen die Klinge kreisförmig über die raue Oberfläche. Sie bauen die Schere wieder zusammen und ölen die beweglichen Teile.

  • Für zahlreiche Modelle stehen Teleskopstangen zur Verfügung. Diese bestehen aus einem robusten Material, zum Beispiel aus glasfaserverstärktem Kunststoff. Einige Modelle erreichen eine Höhe von über 6 Metern. Die Stangen erfüllen die Aufgabe eines verlängerten Arms und ermöglichen das komfortable Schneiden von Ästen auch an höheren Bäumen. Zudem sind Ersatzklingen, Gegenklingen, Ersatzfedern und Verschlussklinken erhältlich.  
    Für die kleineren, handlichen Modelle gibt es Gürteletuis für den sicheren Transport.

  • Wie alle Gartengeräte befreien Sie auch die Astschere nach Gebrauch von Pflanzenresten und Schmutz. Anschließend lagern Sie das Werkzeug an einem trockenen Ort. Praktisch ist die Verwendung eines Pflegesprays. Dieses eignet sich zur Schmierung und Wartung der Scheren. Mit wenigen Spritzern entfernen Sie anhaftenden Staub, Rost und Pflanzensaft. Das Spray schützt den Schneidkopf und trägt dazu bei, die Funktionsfähigkeit lange zu erhalten.

  • Die Preise unterscheiden sich sehr stark. Einfache und zugleich hochwertige Gartenscheren, die sich mit einer Hand bedienen lassen und die sich für Äste mit geringem Durchmesser eignen, gibt es bereits für unter 40 Euro. Bei anderen Modellen kosten bereits die Teleskopstangen mehr als 300 Euro. Die Geräte für den professionellen Gebrauch in großen Höhen und für starke Äste sind dementsprechend teurer.

Beliebte Marken für Astscheren: Felco und Berger Werkzeuge