Holzbriketts & Brennholz

Hier können Sie nicht nur Holzbriketts kaufen, sondern erfahren mehr über ihren Heizwert und die Qualitätsunterschiede auf dem Markt. Holzbriketts sind in Form gepresste Holzteile. Sie bestehen aus Resten, die bei der Holzverarbeitung für andere Produkte anfallen, vor allem aus Hobelspänen und Sägemehl. Die Bestandteile werden unter hohem Druck zu Rollen oder Blöcken gepresst. Holzbriketts zeichnen sich durch einen guten Heizwert, eine lange Brenndauer und geringe Verbrennungsrückstände aus. Produkte aus nachhaltiger Forstwirtschaft gelten als CO2-neutral und ermöglichen das klimaschonende Heizen.

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Was ist besser? Heizwert-Vergleich mit Kaminholz, Pellets und Kohle.

Für das Heizen mit Holz werden Scheitholz, Holzbriketts und -pellets genutzt, wobei der Einsatz von Holzpellets auf spezielle Heizungsanlagen beschränkt ist. Als fossile Energieträger auf Holzbasis stehen außerdem Braunkohlebriketts zur Verfügung.

Wesentlich für den Heizwert eines Holzprodukts ist der Feuchtegehalt. Briketts und Pellets besitzen eine deutlich geringere Restfeuchte von weniger als 10 % gegenüber Kaminholz mit einer Restfeuchte von etwa 15 bis 25 %. Als Vergleichswerte für den Heizwert der Brennmaterialien gelten:

  • Kaminholz: 4,0 – 4,3 kWh/kg
  • Holzbriketts und -pellets: 4,6 – 5,2 kWh/kg
  • Braunkohlebriketts: ca. 5,6 kWh/kg


Isoliert betrachtet haben Braunkohlebriketts den höchsten Heizwert (8% über dem Zweitplatzierten). Für die Verwendung in Kleinfeuer- bzw. Einzelraumanlagen, wie privaten Kaminen und Öfen, eignen sie sich jedoch schlecht, da solche Anlagen für die hohen Dauertemperaturen und Rückstände aus der Kohleverbrennung nicht ausgelegt sind und geschädigt werden könnten.

Außerdem wirken sich Schadstoff-Emissionen und die CO2-Belastung durch den fossilen Energieträger Braunkohle (Kohlebriketts) umweltschädigend aus. Ab 2023 soll sich dieser negative Nebeneffekt in einer zusätzlichen CO2-Bepreisung niederschlagen. Holzbriketts steht eine so bedingte Preiserhöhung nicht bevor. Das macht das Heizen mit Holzbriketts oder Holzpellets interessant.

Wie lange brennen gute Holzbriketts (und warum)?

Die Brenndauer von Holzbriketts wird durch die verwendete Holzart, die Herstellungsweise und die Form des Briketts beeinflusst. Briketts geben ihre Wärme als Flamme oder Glut über einen Zeitraum von einer bis drei Stunden ab. (Brenndauer 1-3 Std.) Besonders lange Brenndauern erreichen glatte, kompakt gepresste Hartholzbriketts ohne und mit Loch, wie die Vitaholz Holzbriketts in Zylinderform.

Achten Sie auf diese Eigenschaften für eine lange Brenndauer:

  • Holzart: Rohstoff für die Herstellung von Holzbriketts können verschiedene Hart- und Weichhölzer sein. Briketts mit einem hohen Anteil von Hartholz wie beispielsweise Eiche oder Buche brennen länger als Briketts, die überwiegend aus Nadelhölzern oder Weichhölzern wie Lärche und Linde bestehen.
  • Pressdichte: Je dichter ein Brikett gepresst ist, desto länger glüht es. Auch die Struktur der Oberfläche eines Briketts ist relevant für seine Brenneigenschaften. Glatte Oberflächen bieten weniger Reaktionsräume für Sauerstoffmoleküle und erzielen dadurch eine längere Brenndauer als locker gepresste, oberflächenraue Produkte.
  • Form: Die äußere Form eines Briketts bestimmt, wie groß die Fläche ist, auf die der Sauerstoff während der Verbrennung einwirken kann. Zylindrische Briketts weisen ein besonders günstiges Oberfläche-Volumen-Verhältnis auf, brennen ebenmäßig ab und besitzen eine lange Glutdauer. Insgesamt ist der Einfluss der Form auf die Brenndauer aber eher gering.
  • Mit oder ohne Loch: Briketts mit einem zentralen Loch entwickeln aufgrund der höheren Sauerstoffzufuhr und der Luftzirkulation ein lebhafteres Flammenbild, verbrennen allerdings etwas schneller und glühen nicht so lange wie Produkte ohne Loch. Fürs regelmäßige Heizen könnte man die Vitaholz-Variante ohne Loch verwenden. Und für den gemütlichen Abend am Kamin mit Familie und Freunden holt man das gute Tafelsilber, sprich die Briketts mit Loch heraus.

Wie zünde ich Holzbriketts an? Mit Anfeuerholz?

Holzbriketts eignen sich für alle Arten von Heizungen und Öfen, die mit Holz befeuert werden können. Aber es gibt ein paar Tipps, um Holzbriketts anzuzünden und dabei ihr Heizpotential zu steigern; im Kamin, Kachelofen oder Herd.

6 Tipps zum Anzünden von Holzbriketts

1. Vor dem Entzünden der Holzbriketts alle Sauerstoffregler maximal öffnen.

2. 1 bis 3 Briketts ganz oder zu Scheiben zerkleinert in den Brennraum legen, je nach Größe des Ofens.

3. Einen effektiven Anzünder von Vitaholz auf den Briketts platzieren und entzünden.  Das Anzünden ohne Anfeuerholz ist eine wahre Herausforderung.

4. Sobald die Briketts entflammt sind und gleichmäßig brennen, die Luftzufuhr drosseln.

5. Das entstehende Glutbett im Brennraum verteilen, weitere Briketts nachlegen.

6. Die Heizanlage hat nun ihre optimale Temperatur erreicht und die Luftzufuhr kann vollständig geschlossen werden. Auf diese Weise entfalten Holzbriketts ihre Glutwärme über viele Stunden und erzeugen nur sehr wenig Asche und Ruß.

Kann ich Holzbriketts zum Grillen verwenden?

Bei so vielen positiven Eigenschaften des natürlichen Brennmaterials liegt die Frage nahe, ob sich Holzbriketts auch zum Grillen gut eignen. Die Antwort ist: Eher nicht. Holzbriketts sind für die Nutzung in Heizanlagen optimiert und entwickeln in offenen Gartengrills nicht die gewünschte Gluthitze. Dafür verwenden Sie spezielle Grillkohle / Holzkohle.