Sommerweizen

Mehr als tausend verschiedene Weizensorten hat der Mensch gezüchtet – und mit dem Sommerweizen eine schnellwachsende Art für die Aussaat im späten Frühjahr kultiviert. Obwohl der zu erwartende Ertrag für Sommerweizen Saatgut und beim Sommergetreide generell geringer ist, bringt das Getreide einige Vorteile mit. Kaufen Sie Ihr Saatgut für die Frühjahrssaat online ein, und lesen Sie in unserer Kaufberatung mehr über die Vorzüge und Eigenheiten von gebeiztem Sommerweizen Saatgut, vom idealen Saatzeitpunkt und der richtigen Aussaatstärke.

Normalerweise wird Sommerweizen zu Vegetationsbeginn im März gedrillt. Wenn die Sorte allerdings zu den winterhärteren Sorten zählt, kann die Aussaat allerdings auch früher erfolgen. Wichtig ist hierbei, dass das Saatbeet ausreichend abgetrocknet ist. Durch die Integration von Sommerweizen in die Fruchtfolge können Arbeitsspitzen entzerrt und Maschinen gleichmäßiger verteilt werden. Durch den geringeren Strohanteil wird die Stoppelbearbeitung und -zersetzung erleichtert. Wir bieten Ihnen ertragsstarke Sommerweizen für verschiedene Nutzungsrichtungen! Bestellen Sie neben Sommergetreide auch weiteres Getreide Saatgut im BayWa Shop bequem online!

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  • Weizen ist ein Süßgras, das in zwei Arten angebaut wird, nämlich als Hartweizen oder als Weichweizen. Seit Tausenden von Jahren kreuzt der Mensch unterschiedliche Getreide- und Wildgrasarten, um das Korn zu optimieren und an unterschiedlichste Standort- und Klimabedingungen anzupassen. Der Sommerweizen, botanisch Tritium durum oder Titicum sativum genannt, ist eine spezielle Variante, die nicht vernalisiert werden muss, also ohne Frost nach der Aussaat auskommt.

    Darum braucht er den Winter nicht als Vegetationsruhephase, bringt allerdings auch etwas geringeren Ertrag als der länger heranreifende Winterweizen. Darum macht er in Deutschland nur einen kleinen Teil der Anbauflächen für Weizen aus. Sommerweizen-Körner sind proteinreicher als die des Winterweizens. Wird der Sommerweizen schon im Herbst oder zu Jahresende ausgesät, was mit manchen Sorten möglich ist, spricht man von Wechselweizen.

  • Gerne wird Sommerweizen Aussaat verwendet auf Äckern, auf denen der Winterweizen ausgewintert hat. Doch zunehmend nutzen auch Betriebe das Sommergetreide, die ihre Maschinennutzung optimal übers Jahr verteilen wollen: Im Vergleich zum reinen Anbau von Winterweizen sogt der Wechsel von Sommer- und Wintergetreide dafür, dass die Fläche und die Maschinerie durchgängig genutzt werden können. Außerdem bietet sich Sommerweizen für den Anbau im Rahmen des Greenings als Zwischenfrucht an. Nicht zuletzt überzeugt Sommerweizen mit weniger Aufwand in der Stoppelbearbeitung, denn der Strohanteil des Getreides ist vergleichsweise gering.

  • Im März ist Zeit, um das Sommerweizen Saatgut in die Erde zu bringen. Jetzt kommt es auf die Sorte an: Manche von ihnen sind winterhärter als andere. Je besser eine Sorte mit frostigen Nächten zurechtkommt, desto früher kann sie gesät werden – und hat damit eine verlängerte Vegetationsperiode. Achten Sie bei der Auswahl passender Sorten auch auf die Eigenschaften Ihres Standortes: Für Marschland oder eher lehmige Standorte gelten beispielsweise unterschiedliche Sortenempfehlungen für den höchsten Ertrag.

  • Grundsätzlich wird Sommerweizen im Frühjahr, meist Ende März, gedrillt. Je nach Region variiert der ideale Zeitpunkt, wann das Sommerweizen Saatgut in den Boden kommt, mit den klimatischen Gegebenheiten. Auch die Sorte hat Einfluss auf den idealen Aussaatpunkt, denn es gibt frostbeständige und weniger robuste Sorten sowie winterharte Sorten, die sogar schon Ende Januar ausgebracht werden können. Achten Sie dazu auf die Empfehlungen der Hersteller.

  • Sommerweizen hat unter den Sommergetreide-Arten das höchste Ertragspotenzial. Mit gebeiztem Sommerweizen Saatgut profitieren vor allem die Jungpflanzen von einem verbesserten Schutz vor Schädlingen, Insekten und Pilzbefall. Wer den heute seltenen Stein- oder Flugbrand im Weizen verhindern will, erreicht dies nach wie vor durch gebeiztes Saatgut. Auch Pilze aus dem Boden oder der vom Wind herangetragene Schneeschimmel kann durch das Beizen verhindert werden. Insektenbefall lässt sich mit bestimmten Wirkstoffkombinationen ebenfalls vermeiden, sodass der Sommerweizen nicht mit Läusen, Drahtwürmern oder Brachfliegen zu kämpfen hat.

  • Die Saatstärke von Sommerweizen richtet sich teilweise nach dem Standort und nach der Saatzeit. Es wird empfohlen, wegen der in den letzten Jahren verstärkt auftretenden Extremen in der Witterung auf eine eher höhere Saatstärke zu setzen, um Ernteausfälle zu minimieren. Im Ökolandbau werden etwa 450 Körner je Quadratmeter als Richtwert ausgegeben, für die konventionelle Bebauung liegt der Wert etwas niedriger. Für die Frostbodenbestellung kalkulieren Sie eine höhere Saatstärke als für den optimalen Saattermin im Frühjahr, noch höher sollte die Stärke bei der Spätsaat oder bei ungünstigen Bodenbedingungen liegen.

  • Der Unterschied vom Sommer- zum Winterweizen ist offensichtlich: Während der Winterweizen noch vor Winteranfang ausgebracht wird und darum in der kalten Jahreszeit bereits im Acker liegt, kommt das Sommerweizen Saatgut frühestens ab Ende Januar in die Erde. Winterweizen braucht für den Start die Vernalisation, also einen kräftigen Kältereiz in Form von winterlichem Frost. Das Sommergetreide kommt ohne diesen Reiz aus und braucht darum eine kürzere Vegetationszeit, um reife Körner zu produzieren. Der Ertrag ist beim Wintergetreide allerdings wegen dieser längeren Wachstumsphase höher als beim Sommerweizen.