Kapselgehörschutz

Der Gold-Standard in der Lärmreduktion: Kapselgehörschutz. Wählen Sie aus den bewährten Marken wie Husqvarna und STIHL, Peltor und anderen Herstellern für anspruchsvolle Arbeitskleidung und Sicherheitstechnik; mit sicherem Halt dank größenverstellbarer Bügel und bequem sitzendem Schalengehäuse, die die gesamte Ohrmuschel umschließt. Allein schon die Dicke des Materials bietet einen optimalen Dämmschutz. Je nachdem, ob Sie Ihren neuen Kapselgehörschützer beruflich, also täglich tragen, oder nur alle paar Wochen für ein paar Stunden aufsetzen, wir haben eine erstklassige Auswahl an sicheren, modernen Gehörschützern.

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Sie haben die Wahl: Variationen beim Kapselgehörschutz

1. Mechanischer bzw. passiver Gehörschutz

Durch eine Reduzierung des Schallwertes um einen bestimmten, gleichbleibenden Wert, bieten mechanische Kapselgehörschützer einen soliden, aber nicht individuell verstellbaren Schutz. Achten Sie also beim Kauf eines mechanischen Kapselgehörschutzes darauf, dass die jeweilige Schallreduzierung Ihrem individuellen Bedarf angepasst ist.

2. Elektronische Kapselgehörschützer

Mit elektronischen Kapselgehörschützern können Sie trotz der Schutzfunktion alles hören, was Ihnen wichtig erscheint. Daher empfiehlt sich diese Form des Gehörschutzes besonders für Sportschützen, Polizisten, Jäger und Förster. Denn bei elektronischen Kapselgehörschützern können im Bedarfsfall die Umgebungsgeräusche sogar verstärkt werden. Dadurch können eventuelle Gefahrensituationen besser eingeschätzt werden. Für Jäger und Förster besonders wichtig: Neben der Klangverstärkung einerseits kommt es beim elektronischen Kapselgehörschutz zu einer Lärmminderung, die auch vor plötzlichen Lärm- bzw. Impulsgeräuschen wie beispielsweise Schüssen schützt.

3. Kapselgehörschützer mit Radio oder Bluetooth

Eine besonders innovative Variante ist der Kapselgehörschutz mit Radio oder Bluetooth. Gehörschützer mit Bluetooth-Funktion können Sie mit Ihrem Smartphone verbinden. Für Treib- und Erntejagden, wo eine Kommunikation mit anderen Jagdteilnehmern notwendig ist, kann jedoch auch ein Kugelgehörschutz mit integriertem Mikrofon von Vorteil sein. Gehörschützer mit Stereoradio ganz ohne Bluetooth-Funktion eignen sich besonders als Forstgehörschutz, aber auch für Baustellen-, Hafen- und Gartenarbeiten wie beispielsweise beim Rasenmähen. Hier kann zum Schutze der Ohren der Umgebungslärm möglichst reduziert und gleichzeitig Radio gehört werden.

4. Wichtig bei Gehörschützern für Kinder:

Kinder haben ein besonders feines Gehör, welches Sie von Anfang an schützen sollten. Daher gibt es bereits für die Kleinsten speziell angefertigte Kugelgehörschützer für Kinder im Alter von ca. 5 bis 12 Jahren. Diese bieten einen hohen Tragekomfort und auch das Gewicht ist dem Alter der Kinder angepasst. Daneben sollten beim Gehörschutz für Kinder die Kopfbügel weich gepolstert und stufenlos verstellbar sein.

Häufige Fragen zum Arbeitsgehörschutz im Forst

  • Es gibt etliche Berufe, die mit einem solchen Lärmpegel einhergehen, dass es auf Dauer dadurch zu einer sogenannten Lärmschwerhörigkeit kommen kann. Diese ist mittlerweile auch als Berufskrankheit (BK-Nr. 2301) anerkannt und kann mit einem geeigneten Gehörschutz sicher verhindert werden.

    Daher sind Arbeitgeber dazu verpflichtet, ihren Mitarbeitern ab einem gewissen täglichen Lärmpegel am Arbeitsplatz, einen geeigneten Schutz für das Gehör zur Verfügung zu stellen. Ab einem Lärmpegel von mehr al 85 dB und/oder einem Impulslärm von mehr als 137 dB ist der Arbeitnehmer sogar zum Tragen eines Schutzes verpflichtet.

  • Obwohl ein geeigneter Schutz das Risiko einer Hörschädigung effektiv reduzieren kann, zählt die berufsbedingte Lärmschwerhörigkeit als die am häufigsten vorkommende Berufskrankheit in Deutschland. Einer Statistik zufolge leidet deutschlandweit wahrscheinlich jeder 7. Erwachsene an irgendeiner Form der Schwerhörigkeit. Bei der Forst- bzw. Waldarbeit kann es ohne einen passenden Forstgehörschutz beispielsweise zu einem chronischen Schalltraumata kommen.

    Sind Menschen täglich mehrere Stunden lang mehr als 85 dB ausgesetzt, werden mit der Zeit die Haarzellen im Innenohr geschädigt. Diese wandeln normalerweise die Schallwellen in elektrische Nervenimpulse um und leiten sie an das Gehirn weiter.

    Die Lärmschwerhörigkeit geht meist mit lästigen Ohrgeräuschen und einer sogenannten Fehlhörigkeit als Symptome einher. Hierbei werden besonders höhere Tonfrequenzen entweder gar nicht oder auf stark verzerrte Weise gehört. Auch die Kommunikation leidet unter der Lärmschwerhörigkeit, da die Worte des Gesprächspartners nicht mehr richtig wahrgenommen werden. Diese Art der Schwerhörigkeit ist ein schleichender Prozess. Daher merken die Betroffenen erst nach einiger Zeit, dass sie ein Problem mit dem Gehör haben.

  • Zum Schutze des Arbeitnehmers existieren entsprechende Arbeitsschutzrichtlinien (DGUV-Regel 112 bis 194). Unter anderem beinhalten die Richtlinien Angaben bezüglich der maximal erlaubten Expositionswerte und Vorgaben zur Qualität geeigneter Gehörschützertypen.

    Auch Methoden zur Ermittlung des Schallpegels wie beispielsweise die SNR-Methode (der SNR-oder Dämmwert liegt meist um 3-4 dB über dem mittleren Frequenzbereich), kommen hier zur Sprache.

    Ebenso gibt es Richtlinien, die eine mögliche Unter- oder Überprotektion betreffen. Daneben wird erläutert, unter welchen Bedingungen Kapselgehörschützer, Gehörschutzstöpsel oder eine Kombination aus beiden Schutzmaßnahmen sinnvoll sind. Weitere Gesetze und Verordnungen bezüglich des Gehörschutzes sind unter anderem im Arbeitsschutzgesetz und der Lärm- und Vibrations-Arbeitsschutzverordnung nachzulesen.

  • Ab einer Lärmexposition von 80 dB ist der Arbeitgeber für eine Schutzmaßnahme verantwortlich und kommt auch für die Kosten der Gehörschützer auf. Er kann diese jedoch als Betriebsausgaben absetzen. Ab einem Lärmpegel von 85 dB sind Arbeitnehmer verpflichtet, den bereitgestellten Schutz für das Gehör auch zu tragen. Bei Arbeiten wie im Bau oder in der Forstwirtschaft schützen Kapselgehörschützer das Ohr zusätzlich vor Staub und herumfliegenden Sägespänen.

  • Gehörschutzstöpsel sind in Situationen empfehlenswert, in denen Sie mit einer langanhaltenden Lärmbelästigung rechnen müssen. Mit ihnen können Sie jedoch weder die Klangverstärkung der Umgebungsgeräusche verstärken noch die Lärmminderung bei Impulsgeräuschen individuell einstellen. Für typische Arbeiten in der Forstwirtschaft bieten auch Forsthelme einen geeigneten Forstgehörschutz.

    Ab einem Lärmpegel von mehr als 85 dB sind Sie verpflichtet, einen Schutz für das Gehör zu tragen. Ob Sie nun lieber Ohrenstöpsel tragen oder sich für Kapselgehörschützer entscheiden, liegt (meist) ganz bei Ihnen. Wichtig ist, dass die erforderliche Schalldämmung erreicht wird. Daneben sollten Sie bei Ihrer Entscheidung sowohl Ihre individuelle Arbeitssituation als auch relevante Besonderheiten bezüglich Ihrer Arbeitsumgebung berücksichtigen.

  • Kapselgehörschützer reduzieren den Lärm um teilweise mehr als 30 dB. Bei guter Pflege besitzen sie meist eine lange Trage- und Lebensdauer von bis zu 4 Jahren und mehr.

    Formstabile Gehörschutzstöpsel sind zum Teil wieder verwendbar und höchstens bis zu 3 Monaten haltbar. Maßgefertigte Ohrenstöpsel können einige Jahre halten. Ohren wachsen jedoch ein ganzes Leben lang und können damit auch ihre Form und Größe verändern. So kann es sein, dass einmal maßangefertigte Ohrenstöpsel bereits vor Ablauf der Lebensdauer nicht mehr richtig passen.

    Es gibt Ohrenstöpsel, die den Lärmpegel um weniger als 30 dB reduzieren können. Es gibt aber ebenso qualitativ hochwertige Ohrenstöpsel, die Lärm um bis zu 37 dB vermindern können. Während Kapselgehörschützer bei Bedarf jedoch auch andere Umgebungsgeräusche (Warnrufe etc.) durchlassen, können Ohrenstöpsel nicht zwischen auszublendendem Lärm und anderen Geräuschen unterscheiden.

5 Kriterien fürs Gehörschutz kaufen

Folgende Kriterien zum Kauf eines Gehörschutzes sollen Sie in Ihrem eigenen Interesse berücksichtigen:

1. Dämmwert

Beim Kauf eines Gehörschutzes spielen vor allem der zu erwartende Lärmexpositionspegel und ebenso der Spitzenschalldruckpegel eine Rolle. Der Dämmwert sollte dem erwarteten Lärmpegel entsprechen. Auch macht es einen Unterschied, ob Sie einen Forstgehörschutz oder Kugelgehörschützer für den Schießstand benötigen.

2. Tragekomfort

Gerade, wenn ein Kugelgehörschutz täglich über längere Zeit getragen werden muss, sollte es weder zu unangenehmen Druckstellen noch zu einer zu hohen Gewichts-Belastung kommen.

3. Farbe

Bei Waldarbeiten oder auch auf Baustellen geben sogenannte Signalfarben oder fluoreszierende Farbeinsätze zusätzliche Sicherheit.

4. Betriebsdauer

Die jeweilige Betriebsdauer ist von Schutz zu Schutz verschieden. Mechanische Kugelgehörschützer sind von unbegrenzter Betriebsdauer. Elektronische Kugelgehörschützer können batteriebetrieben oder mit wiederaufladbarem Akku ausgestattet sein.

5. Verstärkung

Mit einem Verstärker ausgestattete Kugelgehörschützer lassen lediglich Geräusche bis zu einem bestimmten Pegel durch. So können Sie sich beispielsweise am Schießstand oder im Wald ohne Probleme unterhalten und sind trotzdem vor (Knall)Geräuschen ab einer bestimmten dB-Höhe geschützt.