Forsthandschuhe

Vermutlich ist Ihnen bewusst, dass der Forstbetrieb vor allem für Ihre Hände sehr strapazierend sein kann. Aus diesem Grund sollten Ihre Hände bei allen Aktivitäten und bei jeder Witterung stets geschützt bleiben. Dabei sollte es keine Rolle spielen, gelegentlich Holz machen oder beruflich Bäume pflegen, Ihre Finger sollten zu jedem Zeitpunkt den optimalen Schutz erhalten.

Auf diesem Prinzip beruhen Forsthandschuhe oder Schnittschutzhandschuhe. Aus besonders schnittfestem Material gefertigt, sollen Finger, Handrücken und Handfläche vor Schnittverletzungen geschützt werden. Im Forstbereich kann vor allem die Arbeit mit der Kettensäge das Wohlergehen Ihrer Finger gefährden. Die verwendeten Materialien und Technologien variieren dabei zwischen dünnen Beschichtungen und mehrlagigen Schutzkacheln.

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Vorschriften für Arbeitskleidung

Gerade in Deutschland gibt es zahlreiche Vorschriften und Regelungen, bei welchen die Sicherheit des Arbeitnehmers im Fokus steht. Auch Forsthandschuhe und andere Schnittschutzbekleidungsstücke sind davon natürlich keinesfalls ausgenommen.

Sind Forsthandschuhe bei der Arbeit Pflicht? Wenn ja, wo?

Forsthandschuhe können in manchen Betrieben zur Pflichtausstattung gehören. Wer in einem holzverarbeitenden Betrieb, wie zum Beispiel einem Sägewerk, tätig ist, der ist zum Tragen von Schnittschutzhandschuhen verpflichtet. Allerdings besteht auch in anderen Branchen eine entsprechende Tragepflicht.

Der Begriff Schnittschutzhandschuhe wird langläufig für Kettenhandschuhe verwendet, die in der Fleisch verarbeitenden Industrie Finger und Hände vor Verletzungen schützen, etwas durch das Abrutschen mit dem Messer oder durch Kontakt mit Stich- und Kreissägen.

Grundsätzlich gilt, dass bei allen Tätigkeiten, in denen ein erhöhtes Schnittrisiko besteht, ein entsprechender Schutz getragen werden muss. Wir informieren Sie nun über erforderliche Eigenschaften von Schnittschutzhandschuhen für die Arbeit mit Holz.

Schnittschutzklassen

Die Schnittschutzklasse beschreibt eine Kategorisierung, bei der die Schutzfähigkeit eines Schnittschutzkleidungsstücks festgehalten wird. Sie richtet sich nach der Kettengeschwindigkeit, die ein Kleidungsstück im Kontaktfall aushalten muss, ohne, dass dem Träger geschadet wird.

Schnittschutzklasse Kettengeschwindigkeit Anwendung
Klasse 0 bis 16m/s so gut wie kein Schutz
Klasse 1 bis 20m/s Industrienorm / Mindestwert
Klasse 2 bis 24m/s Empfehlung für Profianwender
Klasse 3 bis 28m/s Empfehlung für Profianwender
Klasse 4 bis 32m/s Empfehlung für Profianwender

 

Wie lange darf ich Schnittschutzhandschuhe tragen, bevor ich sie ersetzen muss?

Die Hersteller der meisten in Deutschland zugelassenen Produkte empfehlen, Forsthandschuhe alle 12 bis 18 Monate zu ersetzen. Das gilt übrigens für jegliche Schnittschutzkleidung, also zum Beispiel auch für Schnittschutzhosen und Forstjacken. Selbstverständlich sollte Schutzbekleidung wie Forsthandschuhe nach einem Schnitt in den Schnittschutz umgehend ausgetauscht werden.

Auch dann, wenn der Stoff rissig wird, sollte ein Tausch in Erwägung gezogen werden. Grundsätzlich wechseln Forstwirte Ihre Handschuhe spätestens alle 3-4 Jahre, sofern sie diesen Zeitraum über funktionstüchtig bleiben.

Die Funktionsfähigkeit kann verringert oder ganz unterbunden werden, wenn Baumharz die Schnittschutzfasern verkleben oder Öle und Lösungsmittel chemisch mit den Kunststofffasern reagieren.