Wildzaun

Mit dem passenden Wildzaun schützen Sie forst- und landwirtschaftliche Kulturen gegen Verbiss durch Rehe, Hirsche, Hasen und Wildschweine. Auch verkehrsbedingte Wildunfälle lassen sich mit einem Schutzzaun effektiv verhindern. Außerdem erschweren Sie Beutegreifern wie dem Wolf das Eindringen in die Viehherde. Kurzum, der Wildzaun leistet in verschiedenen Bereichen gute Dienste. Bei BayWa finden Sie eine große Auswahl an Knotengeflechten aus stabilem Draht sowie stromführende Schutznetze in unterschiedlichen Höhen und Längen. Noch Fragen zum Wildzaun? In unserer Kaufberatung finden Sie die Antworten.

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  • Ein Wildschutzzaun schützt sensible Bereiche vor Verbiss durch Rehe, Hirsche und Hasen. Er dient beispielsweise als Umzäunung von Forstkulturen und Obstplantagen. An Straßen verhindern die Knotengeflechte gefährliche Zusammenstöße von Wildtieren mit Kraftfahrzeugen. Darüber hinaus finden Wildzäune bei der Anlage von Wildgattern Verwendung, zum Beispiel bei der Haltung von Damwild. Maisfelder schützen viele Landwirte mit stromführenden Netzen vor Wildschweinen. Ebenfalls stromführend sind die Herdenschutzzäune zur Abwehr von Wölfen.

  • Wir führen sowohl stromführende Schafs-, Wild- und Wolfszäune als auch stromfreie Knotengeflechte in verschiedenen Längen, Höhen und Maschenweiten. Für den Herdenschutz eignet sich ein stromführender Wolfszaun. Elektrifizierbar sind auch spezielle Zäune zur Abwehr von Wildschweinen. Alternativ dazu graben Sie zum Schutz vor dem Unterwühlen den Unterteil des Knotengeflechts in den Erdboden und fixieren dieses mit Zaunankern.

  • Bei BayWa finden Sie Wildschutzzäune mit einer Höhe von 0,80 bis 2,5 Metern. Die niedrigen Modelle eignen sich zur Abwehr von Hasen. Für Schwarzwild benötigen Sie einen etwa 1,20 Meter hohen Zaun. Bei einer stromführenden Variante reichen hier oft 90 Zentimeter aus. Für Rehe stellt ein 1,50 bis 1,60 Meter hoher Wildzaun ein schwer überwindbares Hindernis dar. Für Rotwild benötigen Sie Wildzäune ab einer Höhe von 1,80 Metern. Besser sind hier jedoch zwei Meter und mehr. Ein stromführender Wolfszaun ist im Idealfall mindestens einen Meter hoch. Deutlich effektiver sind Zäune mit einer Höhe von 1,20 bis 1,40 Metern.

  • Der Wildschutzzaun besteht aus einem zerreißfesten Geflecht aus verknoteten Stahldrähten. Das Verzinken schützt das Metall vor Verwitterung und erhält somit die Funktionsfähigkeit langfristig. Für eine hohe Stabilität sorgen die im Erdboden fest verankerten Zaunpfähle.

    Bei den heimischen Wildtieren besteht weniger die Gefahr, dass sie den Zaun zerstören und sich so unerwünschten Zutritt verschaffen. Vielmehr müssen die Zäune hoch genug sein, um ein Überspringen zu vermeiden. Zum Schutz vor Wölfen ist das Anbringen eines Untergrabschutzes sinnvoll.

  • In die Elektrozäune sind die Pfähle zum leichten Einstecken in die Erde bereits integriert. Ansonsten befestigen Sie die Knotengitter an Holz- oder Metallpfählen. Sie rollen den Zaun entlang der Pfähle aus und zwei Helfer befestigen den Anfang der Rolle mit den Krampen an den Pfosten. Sie hängen den Draht in die Z-Profile ein und sichern diesen. Am End- und Anfangspfosten verkrampen Sie das Geflecht doppelt. Ansonsten lassen Sie etwas Spielraum, um bei Bedarf nachzuspannen.

  • Für das Errichten eines Wildschutzzauns benötigen Sie in der Regel keine Genehmigung. Allerdings müssen Sie die Bestimmungen des Bau- und Naturschutzrechts sowie des Waldgesetzes beachten. Die Regelungen unterscheiden sich je nach Bundesland. Am besten erkundigen Sie sich im Vorfeld bei der örtlich zuständigen Behörde.

  • Hier gibt es keine Vorschriften. Der Wildzaun steht in der Regel so lange, wie er vor Wildverbiss schützen oder Eindringlinge abwehren soll. Schützt er junge Bäume vor dem Verbiss durch Rehe, dann bleibt der Wildzaun rund fünf bis sieben Jahre stehen. Danach sind die Bäume groß genug, sodass sie keinen Schutz mehr benötigen. Machen sich hingegen Rothirsche an den Bäumen zu schaffen, dann ist aufgrund der Gefahr von Schälschäden eine 15-jährige Standdauer sinnvoll.

  • Wie viel ein Wildschutzzaun kostet, hängt von der Variante, Größe und Länge ab.

    • Ein 50 Meter langes und 1,50 Meter hohes Knotengeflecht kostet ungefähr 100 Euro. Eine gleich große Crapal®-Ausführung mit Speziallegierung schlägt mit etwa 190 Euro zu Buche.
    • Hinzu kommen die Pfähle und weiteres Zubehör, zum Beispiel Bodenheringe und Schellensets. Die Zaunpfähle mit Z-Profil kosten zwischen rund 10 und 15 Euro pro Stück. Die Abstände zwischen den Pfosten betragen etwa 2,50 bis 3 Meter.
    • Eine 50 Meter langer Elektrozaun kostet um die 150 Euro. Hinzu kommen die Kosten für das Weidezaungerät.
  • Bei Baywa finden Sie Wildzäune von AKO, Attinger, Patura und Crapal®. Die 1942 im Allgäu gegründete AKO-Agrartechnik GmbH & Co. KG gehört zu den Pionieren der Weidezauntechnik. Sie gehört heute zur Kerbl Gruppe. Bei der in Laudenbach am Main ansässigen Patura KG handelt es sich ebenfalls um ein deutsches Unternehmen. Die Wildzäune von Attinger stammen von einer Firma aus Stadtbergen in Schwaben. Darüber hinaus führen wir Zäune mit Crapal®-Beschichtung. Dabei handelt es sich um eine vom luxemburgischen Stahlproduzenten ArcelorMittal entwickelte Legierung von Aluminium und Zink, die dem Produkt eine besonders lange Lebensdauer verleiht.